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| Sunradio Lokalnachrichten - aktuell und informativ |
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| updated am: Mittwoch, 14.11.2007 10:03 |
| Nachrichten vom 14. November 2007 |
Auf Lanzarote ist gestern die Leiche des seit vergangenen Donnerstag verschwundenen Mädchens gefunden worden. Ein Passant hat die Tote am Rand einer Wohnsiedlung entdeckt, nur wenige hundert Meter vom Elternhaus des Mädchens entfernt. Die 18jährige ist lt. Angaben der Polizei erwürgt worden. Sie hat am vergangenen Donnerstag Nachmittag das Haus verlassen und war seitdem spurlos verschwunden. Die Polizei hat gestern den Stiefvater des Mädchens vernommen, ob er tatsächlich etwas mit dem Tod der 18jährigen zu tun hat, ist noch unklar.
Gleich 3 zusätzliche Billigfluglinien sollen ab sofort die Kanaren mit den britischen Inseln verbinden. Das gab die Tourismusministerin Rita Martín gestern auf der Touristikmesse WTM 2008 in London bekannt. Vereinbarungen mit Ryan Air, Thompson Fly und Jet 2 wurden unterzeichnet, die Airlines fliegen mehrmals wöchentlich von britischen Flughäfen aus die Kanaren an, die Tickets kosten im Durchschnitt 60 Euro.
Die Gemeinde San Bartolome de Tirajana verlangt von der Inselregierung eine finanzielle Kompensation, falls die Projekte der Strafanstalt und der Anlage zur Gasgewinnung durchgesetzt werden. Die ursprünglich für Arinaga vorgesehene Gasanlage soll jetzt - nach den Plänen der Inselregierung - auf einer künstlichen Insel vor Castillo de Romeral entstehen. Die Haftanstalt ist derzeit in der Projektphase, soll aber auf jeden Fall in Juan Grande gebaut werden. Politiker und Anwohnerverbände in der Tourismusgemeinde wehren sich gegen die beiden Großprojekte, seitens der Gemeinde will man jetzt zumindest eine finanzielle Entschädigung erzielen.
Auf der La Isleta in Las Palmas wird am Wochenende das ehemalige Militärgefängnis wieder eröffnet, es soll als Auffanglange für illegale Immigranten dienen, die Kanaren erwarten in den kommenden Wochen eine neuerliche "Flüchtlingswelle". Allein während der vergangenen Woche sind auf den Inseln mehr als 1.000 Flüchtlinge angekommen, das alte Militärgefängnis auf der La Isleta soll die großen Zentren in Fuerteventura und auf Teneriffa entlasten.
15 Millionen Euro jährlich will die kanarische Regierung von Spanien für das Projekt der Policia Autonomica. Die Kanarenpolizei soll bereits ab 2009 ihre Arbeit aufnehmen, die Polizeieinheit wird vorerst aus 300 Beamten bestehen. Die Ausbildung - so plant es die Regierung - soll im kommenden Jahr beginnen. Am Freitag findet im Ministerrat eine letzte Abstimmung über die Einzelheiten statt, danach geht das Projekt nach Madrid, wo man eine Zustimmung bereits in Aussicht gestellt hat.
Der Bürgermeister von Mogan, Francisco Gonzalez Gonzalez, wird am Freitag erneut vor Gericht treten. Der Bürgermeister und seine engste Mitarbeiterin, Onalia Bueno, müssen sich wegen der Vorwürfen verantworten, illegale Provisionszahlungen erhalten zu haben. Lt. Angaben der Staatsanwaltschaft sollen mindestens 95.000 Euro illegal an die Regierungspartei PP geflossen sein. Bezahlt soll die Firmengruppe Europa haben, die Firma spielt bereits im "caso faycan" in Telde eine Schlüsselrolle.
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| Sunradio Lokalnachrichten - aktuell und informativ |
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| updated am: Dienstag, 13.11.2007 06:53 |
| Nachrichten vom 13. November 2007 |
Vor den Kanaren sind innerhalb der letzten 24 Stunden 56 illegale afrikanische Immigranten aufgegriffen worden. 2 "pateras" haben die Inseln erreicht, ein Schiff ist von der Küstenwache kurz vor Arrecife übernommen worden, eine zweite "patera" erreichte in den frühen Morgenstunden einen Strand bei Arinaga. Die Insassen des Holzbootes konnten zuerst flüchten, sind aber im Laufe des Tages von der Polizei aufgegriffen worden.
Wie jetzt bekannt wurde, sind am vergangenen Samstag vor der Küste Gambias mindestens 20 Flüchtlinge tödlich verunglückt. Das Schiff ist mit ca. 50 Flüchtlingen an Bord von Gambia aus aufgebrochen, das Ziel: die Kanarischen Inseln. Lt. Angaben von Überlebenden ist das "cayuco" in einen Sturm geraten, nur 18 Menschen konnten bisher lebend aus dem Meer geborgen werden.
Im Hafen von Las Palmas ist gestern Abend ein Toter gefunden worden. Ein Hafenarbeiter hatte im Hafenbecken den leblosen Körper entdeckt. Lt. ersten Angaben der Polizei dürfte es sich um einen Matrosen eines der Frachtschiffe handeln, der Mann ist ca. 50 Jahre alt und vermutlich osteuropäischer Herkunft.
Die Guardia Civil hat gestern einen Verdächtigen im Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt im Industriegebiet von Arinaga festgenommen. Ein 41jähriger Mann war dort am Samstagmorgen erschlagen worden, die Identität des vermeintlichen Täters und ein Tathintergrund wurden bisher nicht bekannt gegeben.
Der Flughafen von Teneriffa Süd ist sehr wohl als Zwischenstopp für die berühmt berüchtigten CIA-Flüge genutzt worden, das bestätigt jetzt ein Bericht der AENA, der gestern der Staatsanwaltschaft übergeben wurde. Die Zeitung "El Pais" hat einen Auszug des Berichtes veröffentlicht, demnach sind mehrere Dutzend CIA-Flieger in Spanien zwischengelandet, unter anderem auf zivilen Flughäfen auf den Balearen und den Kanarischen Inseln. Lt. AENA gab es insgesamt 47 Zwischenlandungen, 22 davon fallen unter die Amtszeit von Regierungschef Jose Maria Aznar, 25 in die des aktuellen Ministerpräsidenten Jose Luis Rodriguez Zapatero.
In London findet derzeit der World Travel Market 2007, die größte Touristikmesse der Welt statt. Die Kanaren sind dort mit einem 679 m2 großen Stand vertreten, und der ist gestern von Paulino Rivero, dem Vorsitzenden der kanarischen Regierung eröffnet worden. Die Inseln präsentieren sich auf der WTM als modernes und vielseitiges Urlaubsziel, die Tourismusverantwortlichen wollen dem Ruf des klassischen Pauschalurlaubsziels entgegenwirken und stellen Alternativen vor, darunter Sportangebote und Landtourismus. Im vergangenen Jahr sind die Urlauberzahlen um 3,82 Prozent zurückgegangen, vor allem der britische Markt hat darunter gelitten. Die Tourismusexperten erhoffen sich von den Billigairlines und den massiven Werbekampagnen einen neuen Aufschwung. Die Briten stellen nach wie vor die größte und wichtigste Gruppe der Kanarenurlauber.
Den Canarios fällt es nach wie schwer sich mit Spanien zu identifizieren. Wie eine aktuelle Umfrage ergab, sehen sich nur 74,8 % der Insulaner als Spanier, die Kanaren liegen damit im landesweiten Ranking an 3.letzter Stelle, noch vor den Katalanen und den Basken. Die höchste Identifikation mit dem eigenen Land gibt es in Extremadura, Madrid und Castilla La Mancha, dort sehen sich weit über 90 % der Bevölkerung nicht als Europäer oder Madrileños, sondern als Spanier.
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| updated am: Montag, 12.11.2007 07:27 |
| Nachrichten vom 12. November 2007 |
Im Industriegebiet von Arinaga ist am Samstagmorgen ein Mann tot aufgefunden worden. Die Polizei geht von einem Verbrechen aus. Die Leiche des 42jährigen Familienvaters wurde gegen 7 Uhr morgens in einer Seitenstrasse des Industriegebiets gefunden, lt. ersten Angaben der Polizei ist der Mann mit einem schweren Gegenstand niedergeschlagen worden, er erlag seinen schweren Kopfverletzungen. Hintergründe zur Tat sind derzeit noch vollkommen unklar.
Am Samstagnachmittag ist auf der Strasse nach Fataga ein Motorradfahrer tödlich verunglückt. Der 32jährige ist in einer Kurve von der Strasse abgekommen und eine Schlucht hinabgerast. Der Notarzt konnte nur mehr den Tod des jungen Mannes feststellen.
Auf der Fiesta in Vecindario sind am Sonntag 3 Personen bei einem Unfall an einem Fahrgeschäft verletzt worden. Der Unfall geschah an einem "Mopedring" für Kinder. Der jugendliche Fahrer hat die Kontrolle über das Motorrad verloren und ist durch die Absperrung gerast. Er selbst und eine Frau, die an der Seite des Ringes stand, sind dabei schwer verletzt worden, eine weitere Zuschauerin erlitt leichte Verletzungen. Der Motorradring wurde bis auf weiteres gesperrt.
Die Küstenwache hat gestern früh ein Flüchtlingsschiff mit 20 illegalen afrikanischen Immigranten rund 8 Meilen vor der Küste Mogans aufgegriffen und in den Hafen von Arguineguin gebracht. Unter den Immigranten befinden sich zahlreiche Minderjährige. Lt. Angaben der Polizei ist zu Zeit ein weiteres Boot mit 102 Immigranten auf dem Weg in Richtung Arguineguin. Das Schiff wurde am Sonntag von der SIVE weit vor der Küste der Kanaren entdeckt, die Flüchtlinge werden nach Arguineguin gebracht. Sie dürften bereits seit mehreren Tagen auf dem offenen Meer getrieben sein, ihr Navigationsgerät war ausgefallen.
Ausverkauft sind die Vorstellungen des Musicals Fame, die ab Mittwoch im Teatro Cuyas in Las Palmas stattfinden werden. Lt. Angaben der Theaterleitungen sind bereits 4 zusätzliche Aufführungen eingesetzt worden, dennoch sind alle Karten vergriffen. Das Musical Fame erzählt die Geschichte einer Gruppe junger Tänzer und Tänzerinnen in New York, bereits die gleichnamige Fernsehserie in den 80er Jahren war in Spanien äußerst erfolgreich, das Musical konnte an diesen Trend anknüpfen.
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| updated am: Samstag, 10.11.2007 09:05 |
| Nachrichten vom 10. November 2007 |
Unter dem Motto "Karneval der Götter" steht der Carnaval de Maspalomas im kommenden Jahr. Er findet von 7. bis 17. Februar statt, am Donnerstag abend ist im Casino Palace in San Agustin im Rahmen einer großen Gala das offizielle Plakat dazu vorgestellt worden. Das Plakat wird jeweils öffentlich ausgeschrieben und dann von einer Fachjury gewählt, für 2008 heißt der Designer des Plakats Alberto Toledo Albiñana. Unterbrochen worden ist die Veranstaltung von aufgebrachten Bürgern aus Castillo de Romeral. Mit Transparenten haben sie gegen die Ignoranz der Bürgermeisterin in der Sache des Wohnskandals protestiert. Im Zusammenhang rund um die Korruptionsvorwürfe gegen Paco Torres ist der Bau einer neuen Reihenhaussiedlung in Castillo de Romeral vorübergehend stillgelegt worden, mehr als 200 Menschen warten seitdem - seit nunmehr fast 1/2 Jahr - auf die Übergabe der Häuser. Die Wohnsiedlung ist fast fertiggestellt, viele der Betroffenen bezahlen seit Monaten die ersten Kreditraten. Aussagen seitens der Gemeinde, wann mit einer Freigabe zu rechnen ist, gibt es bisher nicht.
Maspalomas soll wieder besser riechen. Das hat der Direktor der Elmasa, Gaspar Ponte, gestern in einem Interview gegenüber einer Tageszeitung angekündigt. Die Abwasseranlage in El Tablero soll bereits in 3 Monaten vollständig fertiggestellt sein, eine Abdeckung der gesamten Anlage soll dann die Anwohner vor den schlechten Gerüchten schützen. Und auch die Abdeckung in San Agustin ist erneuert worden, die Arbeiten werden in ca. 1 Woche abgeschlossen. Für die Bewohner von San Agustin und Las Burras sind dann die Zeiten der schlechten Gerüche auch wieder vorbei.
82 illegale afrikanische Immigranten sind gestern vor der Küste Gran Canarias aufgegriffen worden. Das Schiff ist von einem Fischerboot kurz vor Amadores entdeckt worden, die Guardia Civil hat die Immigranten in den Hafen von Arguineguin gebracht. Unter den Flüchtlingen befinden sich zahlreiche Minderjährige.
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| updated am: Freitag, 09.11.2007 05:34 |
| Nachrichten vom 9. November 2007 |
Im Hafen von Las Palmas sind gestern 4 afrikanische Flüchtlinge an Bord eines Frachtschiffes entdeckt worden. Die 4 Männer hatten sich im Frachtraum des Öltankers versteckt und sind so von Lagos aus nach Las Palmas gelangt. Erst im Hafen von Las Palmas hat die Besatzung des Schiffes die blinden Passagiere entdeckt.
Auf Teneriffa ist gestern ein Schiff mit 87 illegalen afrikanischen Immigranten angekommen. Die "patera" wurde von der Küstenwache vor der Insel entdeckt und in den Hafen von Los Cristianos gebracht worden.
In Arucas wurde gestern an einem Parkplatz ein Toter in einem abgestellten Fahrzeug gefunden worden. Bei dem Toten handelt es sich um einen 67jährigen Mann, lt Angaben der Polizei dürfte es sich um eine natürliche Todesursache handeln, der Mann hat einen Herzinfarkt erlitten.
Die Calle Mendizabal in der Altstadt von Las Palmas musste gestern wegen einer undichten Gasleitung vorübergehen gesperrt werden. Passanten haben starken Gasgeruch aus einem Geschäftslokal bemerkt und die Feuerwehr informiert. Die Einsatzkräfte mussten die Türen des Lokals gewaltsam aufbrechen um die Gasleitung zu sichern. Nach mehreren Stunden wurde die Calle Mendizabal am frühen Nachmittag wieder freigegeben.
Im Gemeindegebiet von Moya ist gestern ein Waldbrand ausgebrochen. Gegen 7 Uhr abends haben Anwohner in einem Waldstück eine Rauchsäule gesehen und die Feuerwehr verständigt. Die Feuerwehren haben den Brand noch in den Abendstunden unter Kontrolle gebracht, verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Das Gebiet ist weitgehend unbewohnt, die Brandursache ist unklar.
Streiks haben die Treibstoffzubringer am Flughafen und am Hafen von Las Palmas angekündigt. Die Gewerkschaft hat zu Streiks ab kommenden Montag aufgerufen, vor allem am Flughafen kann dies zu Verzögerungen führen. Lt. Angaben der Flughafenverwaltung sind etwa 50 % aller Flugzeuge von den Streiks betroffen, darunter Airlines wie Spanair, Air Europa, Futura, Condor, LTU und Thomas Cook.
Die Gemeinde San Bartolome de Tirajana erhält ein eigenes Linienbussystem. Das hat ein Sprecher der Inselregierung Gran Canarias gestern bestätigt. Die Linienbusse sollen innerhalb der Tourismusgebiete verkehren, und auch die umliegenden Dörfer besser mit den Küstenorten verbinden. Die Aufnahme des Linienbusservices ist für Mitte nächsten Jahres geplant.
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| updated am: Donnerstag, 08.11.2007 07:35 |
| Nachrichten vom 8. November 2007 |
Die Küstenwache hat gestern vor Pasito Blanco eine "patera" mit 65 illegalen afrikanischen Immigranten aufgegriffen. Das Flüchtlingsboot wurde nur etwa 4 Meilen vor Pasito Blanco entdeckt, wegen der starken Meeresströmung hat die Polizei das Schiff direkt in den Hafen von Pasito Blanco geschleppt, wo die Immigranten von Hilfsmannschaften des Roten Kreuzes in Empfang genommen wurden. Bei den Flüchtlingen handelt es sich um 65 Männer aus Senegal und Mali.
In den Ärztezentren wird bald gestreikt. Wie die Gewerkschaft gestern angekündigt hat, ist für den 23. November ein Streik der Mitarbeiter des Servicio Canario de Salud geplant. Betroffen sind davon vor allem die Centros de Salud, dort könnten bis zu 90 % der Ressourcen ausfallen, selbst die Notfallbehandlung könnte durch den Streik gefährdet werden. Die Gewerkschaft hat zum Streik aufgerufen, da die Lohnverhandlungen mit dem Sozialministerium seit Monaten erfolglos verlaufen.
Nach einer Lösung für das kleine Einkaufszentrum in Morro Besudo sucht man derzeit in der Gemeinde Maspalomas. Das Centro Comercial ist bereits ziemlich heruntergekommen, einige der Lokalbesitzer wehren sich allerdings seit Jahren gegen eine Renovierung. Sie begründen ihre Haltung mit zu hohen Kosten, die Gemeinde will jetzt nicht mehr länger zusehen. Einige der Verantwortlichen fordern sogar eine komplette Schließung des kleinen Centers wenn nicht bald ein Renovierungskonzept vorgelegt und umgesetzt wird.
Die kanarische Polizei könnte ab 2008 bereits Realität werden. Der Justizminister der kanarischen Regierung hat gestern bestätigt, dass das dementsprechende Budget für die Finanzierung des Polizeiapparates vorhanden und auch bereits freigegeben ist, eine endgültige Abstimmung über den Einsatz der Polizeitruppe ist aber noch ausständig. Wenn sich die Parlamentarier auf eine Policia Canaria einigen, könnten bereits 2008 die Ausbildungsmaßnahmen für die zukünftigen Polizisten beginnen.
Auf der Militärbasis von Gando sind gestern 169 Soldaten verabschiedet worden, sie sind in ihr Einsatzgebiet Afghanistan aufgebrochen. Das neue Kontingent des spanischen Militärs besteht aus 432 Soldaten des kanarischen Korps, sie sollen ihren Einsatz mit Monatsende beginnen.
Die Verbraucherpreise steigen weiter. Lt. Angaben des zuständigen Wirtschaftsministeriums sind die Preise für Milch, Milchprodukte und Eier im Laufe des Jahres um bis zu 18 % angestiegen, weitere Steigerungen vor allem bei Frischprodukten sind zu erwarten. Fast gleich geblieben ist dagegen der Preis für Konserven und abgepackte Lebensmittel.
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| updated am: Mittwoch, 07.11.2007 09:52 |
| Nachrichten vom 07. November 2007 |
Erneut hat sich vor der afrikanischen Küste ein Flüchtlingsdrama abgespielt: 47 Immigranten sind bei dem Versuch von Afrika aus die Kanaren zu erreichen ums Leben gekommen. Die marokkanischen Behörden haben vor der Küste der Westsahara ein Schiff aufgegriffen, an Bord 96 Überlebende und 47 Tote. Die Menschen waren bereits 19 Tage auf dem offenen Atlantik unterwegs, sie haben versucht, den Frontex-Patrouillen auszuweichen und sind damit immer wieder vom Kurs abgekommen. Die Flüchtlinge stammen hauptsächlich aus Mali und Gambia.
In Playa Blanca auf Lanzarote ist gestern eine Frau tot im Swimmingpool eines Hotels aufgefunden worden. Bei der Toten handelt es sich um eine Urlauberin aus Polen, ein Hotelangestellter hat die Leiche gegen 6 Uhr morgens gefunden. Die Todesursache ist bisher unklar, die Polizei vermutet, dass die Frau unter Alkoholeinfluss in den Pool gestürzt und ertrunken ist.
In Las Palmas ist gestern ein Mann wegen eines sexuellen Übergriffs auf eine Urlauberin verurteilt worden. Das Gericht verhängte 8 Jahre und 6 Monate Gefängnis, der Täter, ein 25jähriger Mann hat die Tat gestanden. Der junge Mann war als Rezeptionist in einer Apartmentanlage in Puerto Rico beschäftigt, während eines Nachtdienstes hat er die junge Frau, eine britische Touristin, bedrängt und vergewaltigt.
Der so genannte Baby-Scheck ist bestätigt, das Sozialministerium hat einen Beginn der Auszahlung noch im November angekündigt. Die spanische Regierung hat sich im Sommer auf den Baby-Scheck geeinigt, für jedes Neugeborene zahlt Madrid eine Prämie von 2.500 Euro. Man will damit dem Sinken der Geburtenraten entgegenwirken. 118.264 Anträge sind seit Juli bei den Behörden eingegangen, der Sozialminister Jesus Caldera hat eine Auszahlung noch im November angekündigt.
Für den Palacio de Congresos in Meloneras wird es weiterhin keine Lizenz geben. Das hat ein Sprecher der Inselregierung Gran Canarias gestern bekannt gegeben. Der Grund: die Sicherheitsstandards sind nach wie vor nicht gegeben, das Kongresszentrum kann deshalb nicht freigegeben werden. Lt. eines Berichtes sind bei den letzten Reformmaßnahmen zwar die groben Sicherheitsmängel am Kongresszentrum behoben worden, die Nebengebäude, wie das Auditorium zum Beispiel wurden dabei aber nicht beachtet. Außerdem werden die gültigen Auflagen für den Feuerschutz weiterhin nicht erfüllt.
Weiter ausbauen will die Gemeinde Maspalomas die "piscinas municipales", das öffentliche Schwimmbad in San Fernando. Wie der zuständige Stadtrat Carlos Alamo Cabrera angekündigt hat, ist eine neue Anlage zur Poolheizung geplant, eventuell soll auch eine mobile Überdachung des gesamten Poolbereichs installiert werden. Die Arbeiten werden voraussichtlich Anfang nächsten Jahres abgeschlossen sein. Kosten: rund 120.000 Euro.
Erfreulich fiel gestern der Bericht des Sicherheitsbeauftragten der spanischen Regierung für die Kanaren, Jose Segura, aus. Lt. aktuellen Berechnungen ist die Kriminalitätsrate auf den Inseln weiterhin rückläufig, im Laufe des Jahres 2007 sind bisher um 3,13 % weniger Delikte verzeichnet worden als noch im Vorjahr.
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| updated am: Dienstag, 06.11.2007 08:31 |
| Nachrichten vom 6. November |
2 "pateras" sind gestern vor den Kanaren aufgegriffen worden. Das erste Schiff mit fast 100 Immigranten an Bord ist in den Morgenstunden vor Teneriffa entdeckt worden, die Flüchtlinge wurden von der Guardia Civil in den Hafen von Los Cristianos gebracht. Ein zweites Schiff ist am späten Vormittag im Hafen von Arrecife angekommen. Die Küstenwache hat die "patera" mit 37 Immigranten an Bord weit vor der Küste aufgegriffen und in den Hafen gebracht.
In Las Palmas ist gestern ein junger Mann verhaftet worden, der vermutlich für den Überfall auf einen Taxifahrer am vergangenen Samstag verantwortlich ist. Der vermeintliche Täter, ein 24jähriger junger Mann, hatte den Taxifahrer in eine ruhige Nebenstrasse bestellt und ihn dort mit einem Messer bedroht. Der Mann konnte anhand der Täterbeschreibung des Taxifahrers ausgeforscht werden, er ist wegen mehrerer kleinerer Diebstahlsdelikte polizeibekannt.
In Las Palmas steht derzeit ein junger Mann vor Gericht, der vor mehr als 2 Jahren seine Lebensgefährtin erstochen hat. Der Mann hat die Tat gestanden, das Gericht entscheidet über Mord oder Totschlag, der Unterschied der Strafauslegung bedeutet für den Täter bis zu 10 Jahre mehr oder weniger Haft. Der heute 22jährige hat seine damals 18jährige Freundin aus Eifersucht erstochen.
Das Tourismusamt hat gestern ein erstes Resume über die derzeitige Werbegroßkampagne in Deutschland gezogen. Lt. Auskunft der Tourismusministerin Rita Martin, ist die Werbeaktion in mehreren deutschen Großstädten gut angelaufen und zeigt bereits erste Erfolge in den Buchungszahlen. Die 8 Millionen teure Werbekampagne läuft derzeit in Frankfurt, München, Hamburg, Stuttgart, Düsseldorf, Berlin und Köln und dauert noch bis Ende November an.
In Puerto Rico fordern jetzt mehrere Hoteliers die generelle Einführung einer 30-km/h-Zone. Der Grund: der ständig steigende Verkehr, sowohl an der Küstenstrasse als auch auf der Zubringerverbindung zur Autobahn führt zu starken Lärmbelästigungen. Lt. Angaben der Hoteliers verlieren sie immer mehr an Stammkunden, die wegen des starken Lärms andere Gebiete und Urlaubsorte vorziehen. Im Bürgermeisteramt könnte ein Antrag auf 30km/h im Ortsgebiet durchaus auf offene Ohren stoßen.
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| updated am: Montag, 05.11.2007 07:22 |
| Nachrichten vom 5. November |
Vor El Hierro ist am Sonntag ein Schiff mit 56 illegalen afrikanischen Einwanderern aufgegriffen worden. Das Schiff ist mehrere Meilen südlich der Insel von der Küstenwache entdeckt worden, die Flüchtlinge wurden in den Hafen von Los Cristianos auf Teneriffa gebracht.
In Puerto Rico sind am Wochenende 3 Personen festgenommen worden, die vermutlich für mehrere Diebstähle im Tourismusgebiet von Puerto Rico bis Mogan verantwortlich sind. Die 3, es handelt sich um 2 Frauen und 1 Mann, sollen mittels Trick- bzw. Taschendiebstahl vor allem Urlauber bestohlen haben, bei den Wohnungsdurchsuchungen der Verdächtigen konnten größere Geldbeträge und Wertgegenstände sichergestellt werden.
Der Norden Gran Canarias bleibt das Sorgenkind der Sozialpolitik in punkto Arbeitslosenzahlen. Lt. einer aktuellen Umfrage ist die Zahl der Erwerbslosen in den Gemeinden Agaete und Galdar mit 13 Prozent am höchsten auf Gran Canaria. Insgesamt sind die Arbeitslosenzahlen im Oktober wieder leicht angestiegen, Gran Canaria liegt derzeit bei 9 %.
Die Inselregierung hat gleich mehrere Straßenprojekte für das Jahr 2008 angekündigt, darunter ein Ausbau der Verbindung zwischen Maspalomas und Tunte. Die Straße soll nächstes Jahr "begradigt" werden, statt der bisher 290 Kurven soll es zukünftig nur mehr 89 geben. Erreicht wird das mit einem Tunnel, der die beiden Barrancos de Tirajana und Fataga verbinden soll. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich noch vor Ende dieses Jahres beginnen. Ebenfalls ausgebaut werden soll die Verbindung zwischen Mogan und La Aldea, dort sollen die Strassen verbreitert werden und eventuell eine eigene Spur für Lkws geschaffen werden.
In Las Palmas hat am Wochenende die Kreuzfahrtsaison begonnen. Gleich 3 Luxusliner sind im Puerto de la Luz eingelaufen, das erste Schiff der Luxuskategorie in diesem Winter ist die Norwegian Gem, ein amerikanisches Kreuzfahrtschiff. Kreuzfahrtschiffe sind für den Tourismus Gran Canarias eine wichtige Einnahmequelle, die Passagiere der Luxuskreuzer geben während ihres kurzen Aufenthaltes oft gut und gerne bis 250.000 Euro auf der Insel aus, die großen Atlantikkreuzer kaufen dazu Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände in Las Palmas ein. Als Highlights hat der Tourismusverband die Stopps der großen Kreuzfahrtschiffe "Queen Elizabeth II" und "Thompson Destiny" angekündigt, erstere wird Anfang 2008 in Las Palmas erwartet.
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| updated am: Samstag, 03.11.2007 09:22 |
| Nachrichten vom 3. Oktober |
Der Direktor der Küstenbehörde, Jose Fernandez, hat gestern den vollständigen Abriss von Bauten an der Küste in den kommenden Jahren in Aussicht gestellt. Bauten, die sich im Küstengebiet befinden, wie z.B. die Einkaufsmeilen Anexo II und Oasis Maspalomas könnten dem neuen Renovierungsplan der Küstenbehörde zum Opfer fallen. Die Behörde plant in den kommenden Jahren Investitionen von 61 Mio. um die Küstengebiete aufzuwerten bzw. zu erweitern. Eine aktuelle Studie belegt, dass die Strände im Süden der Insel in den kommenden 40 Jahren um bis zu 15 m zurückgehen könnten.
Der Kongresspalast von Meloneras wird vorerst wieder geschlossen. Das hat die zuständige Ministerin der Kanarischen Regierung, Rita Martín, gestern bestätigt. Der Grund: für die eigentliche Eröffnung fehlen noch ein paar Genehmigungen, die von der Baubehörde der Inselregierung erteilt werden müssen und bisher nicht ausgestellt wurden. Wie lange das Kongresszentrum diesmal geschlossen bleibt, ist unklar.
Die Lottofee hat in Las Palmas wieder zugeschlagen. Seit Donnerstag hat die Hauptstadt einen neuen Lottomillionär. Lt. Angaben der Lottogesellschaft La Primitiva hat eine Familie bei der Donnerstagsziehung 1,335 Millionen Euro gewonnen. Das Los wurde in der Avda. Mesa y Lopez verkauft, die Identität der Gewinner bleibt anonym.
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