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| Sunradio Lokalnachrichten - aktuell und informativ |
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| updated am: Montag, 10.12.2007 09:26 |
| Nachrichten vom 10. Dezember |
Am Wochenende sind auf den Kanaren wieder illegale Immigranten aus Afrika angekommen. Vor der Insel El Hierro hat die Küstenwache am Samstag ein Flüchtlingsschiff mit 79 Immigranten aufgegriffen, an Bord befand sich auch ein Toter. Es ist bereits der 6. Flüchtling während eines Monats, der die Überfahrt von der afrikanischen Küste auf die Kanaren nicht überlebt hat. Die überlebenden 78 Immigranten wurden nach Teneriffa gebracht, einige von ihnen litten an schweren Erschöpfungen und müssen medizinisch betreut werden.
Auch in Arguineguin ist am Samstag ein Flüchtlingsschiff mit 8 Immigranten an Bord angekommen. Die "patera" wurde von der Küstenwache vor Maspalomas aufgegriffen und nach Arguineguin gebracht.
Auf Teneriffa hat die Feuerwehr gestern früh zwei Kinder aus einer Wohnung im 2. Stock eines Wohnhauses geborgen. Die Kinder, ein Baby und ein 5jähriger Junge waren bereits seit 2 Tagen allein in der Wohnung, die Polizei fahndet nach den Eltern. Nach einer Anzeige der Nachbarn haben Polizei und Feuerwehren die Wohnung gewaltsam aufgebrochen, die Kinder befinden sich unter Aufsicht des Jugendamtes.
In Arucas ist am Sonntagvormittag ein Mann beim Überqueren der Strasse überfahren und getötet worden. Der Unfall geschah an der Umfahrung von Arucas, der geschockte Autolenker hat angegeben, den Mann erst zu spät gesehen zu haben. Das Opfer, ein 66jähriger Mann aus Arucas, wurde bei dem Unfall tödlich verletzt.
Auf Fuerteventura ist am frühen Sonntagmorgen ein Mann bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Der 35jährige Familienvater war mit seinem Fahrzeug auf der FV-1 aus bisher ungeklärter Ursache von der Strasse abgekommen und in den Strassengraben gefahren. Das Fahrzeug hat sich dabei mehrmals überschlagen, der 35jährige erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Insgesamt sind während des langen Wochenendes 38 Menschen in Spanien bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen.
Die Inselregierung Gran Canarias plant eine Generalsanierung der Straßenbegrenzungen. Ab der kommenden Woche soll damit begonnen werden, an allen Straßenabschnitten in den Natur- und Landschaftsschutzgebieten die Metallleitschienen durch Begrenzungen aus Holz bzw. aus Steinmauern zu ersetzen. Nach Abschluss dieser Arbeiten soll die Sanierung entlang der Autobahn GC-1 und der Umfahrung von Las Palmas weitergeführt werden. Ziel ist es, so der zuständige Minister der Inselregierung, langfristig die Straßenbegrenzungsanlagen erstens sicherer zu gestalten und zweitens an die Natur anzupassen.
Die Bürgermeisterin der Gemeinde San Bartolome de Tirajana, Mari Pino Torres, will sich mit dem Bau der Strafanstalt auf Grund und Boden der Gemeinde nicht so einfach abfinden. Wie man aus dem Rathaus mitgeteilt hat, hat die Bürgermeisterin einen Antrag auf Überprüfung des Projekts bei der kanarischen Regierung gestellt. Hauptargument dieses Antrages ist eine offensichtlich fehlende Genehmigung für das Projekt. Lt. eines Sprechers des Rathauses hat zum Beispiel die Umweltbehörde COTMAC ihre diesbezüglichen Untersuchungen noch nicht abgeschlossen, ohne die Zustimmung der Cotmac ist ein solcher Bau normalerweise nicht möglich. Mit den Bauarbeiten in Juan Grande ist allerdings bereits begonnen worden, die Opposition kritisiert das "späte Engagement" der Bürgermeisterin.
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| updated am: Freitag, 07.12.2007 09:06 |
| Nachrichten vom 07. Dezember |
Die Hafenverwaltung von Las Palmas hat gestern dem umstrittenen Frachtschiff Weatherbird II die Einfahrt in den Puerto de la Luz verweigert. Das Schiff sollte um 8 Uhr morgens an der Muelle Santa Catalina anlegen, die Hafenverwaltung hat Anfang der Woche einen Bericht von Greenpeace erhalten, nachdem das Schiff Altmetall an Bord führt, das mittels eines Schredders während der Fahrt auf dem Ozean verteilt wird. Die Weatherbird II hat die Absage zur Kenntnis genommen und ist unterwegs in Richtung Portugal. Die Benzin- und Dieselpreise auf den Kanaren steigen und steigen. Der Präsident des Verbandes der Mineralölbetriebe auf den Kanaren hat gestern ein Erreichen der 1 Euro-Marke pro Liter Treibstoff innerhalb der nächsten Monate in Aussicht gestellt. Derzeit kostet ein Liter Benzin bereits bei über 80 Cents, die Preise sind seit Jahresbeginn um fast 20 % angestiegen.
In Las Palmas fanden gestern die Feierlichkeiten anlässlich des Jahrestages der spanischen Verfassung statt. José Segura, der Gesandte der Spanischen Regierung auf den Kanaren hat in seiner Festrede die Priorität der Kanaren für Spanien betont und gleichzeitig die Entwicklung der Inseln gelobt. Allein die Kriminalitätsrate auf den Kanaren ist in den vergangenen 7 Jahren um 19 % gesunken, Segura hat dies auf die besserer Zusammenarbeit mit dem spanischen Innenministerium zurückgeführt.
Mariano Rajoy, der Vorsitzende der Partido Popular und Spitzenkandidat der Konservativen für die Präsidentschaftswahlen 2008, verweilt derzeit auf Gran Canaria. Rajoy verbringt einen Kurzurlaub mit seiner Familie im Süden der Insel, sein genauer Aufenthaltsort wurde aus Sicherheitsgründen nicht bekannt gegeben. Der PP-Chef bleibt noch bis Sonntag auf der Insel, heute Freitag wird er an einer Veranstaltung in der Gemeinde Arucas teilnehmen.
Gran Canaria erstrahlt an diesem Wochenende wieder im Weihnachtsglanz. Mit einer feierlichen Zeremonie ist am Donnerstag die Beleuchtung in der Hauptstadt Las Palmas eingeschaltet worden, im Tourismusgebiet von Maspalomas wird die Festbeleuchtung am kommenden Montag in betrieb genommen. Und hier gibt es auch eine Neuerung: wie aus dem Rathaus mitgeteilt wurde, werden in diesem Jahr erstmals energiesparende Glühbirnen verwendet, diese sind kleiner als die alten Modelle aber dafür fast doppelt so hell.
Morgen Samstag findet in Arguineguin ein Konzert für die Betroffenen der Waldbrände vom vergangenen August statt. 11 Künstler aus ganz Spanien nehmen an der Veranstaltung teil, darunter Rosana, Celtas Cortos und M-Clan. Das Mega-Konzert beginnt um 21 Uhr auf dem Gelände des Fußballplatzes von Arguineguin, und wird voraussichtlich 6 Stunden lang dauern. 6.000 Besucher werden erwartet.
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| updated am: Donnerstag, 06.12.2007 09:38 |
| Nachrichten vom 06. Dezember |
Auf Teneriffa ist gestern Abend erneut ein Flüchtlingsschiff angekommen. An Bord befanden sich 54 illegale afrikanische Immigranten, unter ihnen 13 Jugendliche. Das Schiff wurde von der Küstenwache ca. 3 Meilen vor Teneriffa entdeckt und in den Hafen von Los Cristianos gebracht.
Wer seine Weihnachtspakete mit der Post verschicken möchte, der sollte das besser in diesem Jahr etwas früher tun, denn die Postgewerkschaft hat gestern Streiks angekündigt. Von 19. bis 21. Dezember werden die Postämter in Spanien nur minimal besetzt sein, die Briefträger werden ihre Arbeit komplett niederlegen. Der Grund für den Streik ist eine befürchtete Liberalisierung des Postmarktes.
In Las Palmas ist gestern die Weihnachtskrippe aus Sand fertig gestellt worden. Das Kunstwerk ist am Strand von Las Canteras auf einer Fläche von 600 m2 entstanden und somit bis Anfang Januar die größte Sandkrippe Spaniens. Mehrere internationale Künstler haben in den vergangenen Wochen daran gearbeitet, 250.000 Tonnen Sand wurden zur Fertigstellung des Kunstwerks verwendet.
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| updated am: Mittwoch, 05.12.2007 09:24 |
| Nachrichten vom 05. Dezember |
Auf Teneriffa ist gestern eine Frau bei einem Badeunfall schwer verletzt worden. Die 74jährige hatte an einem Strand im Gemeindegebiet von Adeje für kurze Zeit das Bewusstsein verloren und wurde von der Strömung gegen eine Felswand geschwemmt. Ein Rot-Kreuz-Team konnte die Frau aus dem Meer bergen, sie wurde mit dem Rettungshelikopter ins Krankenhaus gebracht. Lt. Auskunft der Ärzte ist der Zustand der Frau kritisch.
Eines der umstrittensten Schiffe, die derzeit über die Weltmeere gleiten, soll in Las Palmas anlegen. Die Organisation Greenpeace hat deshalb gestern die kanarische Regierung aufgefordert, diesen Stopp im Puerto de la Luz zu verhindern und dem Schiff die Zufahrt zu den Inseln zu verweigern. Es handelt sich um die "Weatherbird II", ein Schiff, das Altmetall an Bord hat und wie ein Greenpeace-Sprecher bestätigt, dieses Stück für Stück im Ozean versenkt. Lt. Greenpeace werden die Metallteile auf dem Schiff fein gemahlen und auf dem offenen Meer ausgestreut. Die Reederei Planktos, Inhaber des Schiffes, hat bisher jeden Vorwurf zurückgewiesen.
Die spanische Regierung verhandelt derzeit mit Senegal über eine Auslieferung von minderjährigen Immigranten. Bisher können nicht volljährige Flüchtlinge nicht wieder in ihre Heimat zurückgeführt werden, die spanische Regierung kämpft seit Jahren um eine Ausnahmeregelung in der Flüchtlingskonvention. Eine freiwillige Vereinbarung mit Senegal könnte da jetzt eine Lösung sein, Senegal würde im Gegenzug großzügige Wirtschaftsinvestitionen von Spanien erhalten.
Die Installation der Radaranlagen zur Küstenüberwachung in Arinaga und Maspalomas sind abgeschlossen und sollen am 17. Dezember in Betrieb genommen werden, das hat die Guardia Civil gestern angekündigt. In Maspalomas wurden auf dem Gelände der INTA moderne Radaranlagen nach dem Vorbild von Fuerteventura und Lanzarote installiert. Die Anlagen sollen eine Überwachung der Küsten auf bis zu 9 Seemeilen bei allen Wetterlagen garantieren.
Kritik gibt es an der geplanten Verteilung der Fördergelder aus Madrid für das kommende Jahr 2008. Teneriffa wird darin nämlich klar bevorzugt, mehr als 1/3 aller Förderungen der spanischen Regierung für die Kanaren gehen nächstes Jahr auf die Nachbarinsel. Der Vorsitzende der Inselregierung Teneriffas Ricardo Melchior hat gestern die Höhe der Förderungen damit begründet, dass Teneriffa der Motor der kanarischen Wirtschaft sei und auch bleiben müsse. Eine Aussage, die nicht gerade auf große Zustimmung bei den anderen Inselverwaltungen stieß.
Mari Pino Torres, die Bürgermeisterin der Gemeinde San Bartolome de Tirajana hat sich gestern klar gegen den Bau der Strafanstalt in Juan Grande ausgesprochen. Die Gemeinderegierung ist bei dieser Entscheidung von der spanischen Regierung klar überrollt worden, erklärte Torres. Sie fordert jetzt ein Gespräch mit den Verantwortlichen des Innenministeriums und schließt dabei eine "Entschädigungszahlung" für die Gemeinde San Bartolome de Tirajana nicht aus.
Die Zahl der Arbeitslosen auf den Kanaren ist im November um 1,13 % gestiegen, die Arbeitslosenrate liegt damit aktuell bei 10,4 %. 138.813 Menschen sind derzeit auf den Inseln ohne Arbeit, um 13.111 mehr als im November des Vorjahres. Die Kanaren liegen in punkto Arbeitslosigkeit an 3. Stelle in Spanien, übertroffen nur von den Provinzen Murcia und Valencia.
Kaiserslautern ist der 4. Teilnehmer des XXV Internationalen Fußballturniers von Maspalomas. Das gab der zuständige Sport-Gemeinderat der Gemeinde Maspalomas gestern bekannt. Das Fußballturnier findet von 8. bis 10. Januar 2008 im Stadion von Maspalomas statt. Die Teilnehmer sind Rosenborg BK aus Norwegen, Helsingbord IF aus Schweden, Kaiserslautern und die UD Las Palmas.
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| updated am: Dienstag, 04.12.2007 08:53 |
| Nachrichten vom 04. Dezember |
Im Zuge des Klimaschutzes sollen jetzt auch die spanischen Gemeinden verstärkt zu Maßnahmen aufgefordert werden. Die spanische Regierung hat dazu einen Aktionsplan verabschiedet, die Details sind gestern in einer Pressekonferenz in Las Palmas vorgestellt worden: Bis zum Jahr 2020 sollen die Verwaltungsbehörden eine Vorbildfunktion einnehmen, geplant sind unter anderem die Versorgung von öffentlichen Einrichtungen mit erneuerbaren Energien, die meisten Rathäuser der Inseln können lt. einer aktuellen Studie problemlos mit Solarenergie versorgt werden, die Techniken sollen auf Schulen, Gemeindezentren und andere öffentliche Gebäude ausgebaut werden. Klimaschutz steht auch bei zukünftigen Bauvorhaben ganz vorne in der Prioritätenliste, bei Bauten von Abwasseranlagen, Straßenbeleuchtungen, etc. soll zukünftig ein Hauptaugenmerk darauf gelegt werden. Die Fuhrparks der Gemeinden sollen ebenfalls umgestellt werden. Derzeit werden in Las Palmas Hybridfahrzeuge getestet, geplant ist die Umstellung von etwa 50 % aller Fuhrparks auf diese umweltfreundlichen Fahrzeuge.
Auf Teneriffa ist gestern ein Flüchtlingsschiff mit 59 illegalen Immigranten aufgegriffen worden, an Bord des Schiffes befanden sich 2 Tote. Das Schiff war bereits vor mehr als 2 Wochen von der Westsahara aus in Richtung der Kanaren aufgebrochen, lt. Angaben der Überlebenden war man in einen Sturm geraten. Das Schiff wurde von der spanischen Küstenwache weit vor Teneriffa entdeckt und geborgen. Auch in Arguineguin ist gestern ein Schiff mit illegalen afrikanischen Immigranten angekommen. 22 Menschen befanden sich an Bord des "cayucos", 12 davon sind minderjährig.
In Las Palmas konnte gestern jener Fahrer verhaftet werden, der am vergangenen Samstag eine 81jährige Frau überfahren und getötet hatte. Lt. Angaben der Polizei dürfte der Fahrer unter Alkoholeinfluss gestanden haben, mehrere Zeugen haben den Unfall beobachtet. Das Opfer, eine 81jährige Frau aus Las Palmas, verstarb an der Unfallstelle.
Die Stadtverwaltung von Las Palmas will das Ladenschlussgesetz verschärfen. Derzeit gilt Las Palmas de Gran Canaria als Tourismusgebiet, das bedeutet, dass die Geschäfte dort an Sonntagen und Feiertagen öffnen dürfen. Die Stadtverwaltung will diese Regelung jetzt einschränken. Mit der spanischen Regierung soll eine Sonderregelung vereinbart werden, um die Ladenschlusszeiten an die der "normalen" Regelungen anzupassen. Das hieße dann, dass die Geschäfte nur mehr an 9 Sonn- oder Feiertagen im Jahr öffnen dürften. Der Verband der Klein- und Mittelbetriebe hat diese Entscheidung bereits begrüßt.
Der Tourismusverband setzt weiterhin auf Golfurlauber. Die Golfer haben sich zu einem wichtigen Zweig im Tourismus der Inseln entwickelt, erklärte gestern ein Sprecher des Tourismusverbandes. Die 21 Golfplätze der Kanaren haben allein im vergangenen Jahr 151.000 Golfurlauber angezogen, der Gesamtumsatz beläuft sich auf ca. 300 Millionen Euro. 300 Euro pro Tag gibt ein Golfurlauber im Durchschnitt auf den Inseln aus, und etwa 83 % der Golfer sind "Wiederholer", d.h. sie besuchen regelmäßig die Inseln.
Am Karneval Las Palmas 2008 wird sich erstmals eine junge Frau im Rollstuhl an der Wahl zur Karnevalskönigin teilnehmen. Das gaben die Veranstalter gestern anlässlich des Internationalen Tages der behinderten Menschen bekannt. Die junge Frau wird für die Firma Jomatog antreten, ihr Kostüm wurde von einem Designer aus Teneriffa entworfen. Die Wahl zur Karnevalskönigin 2008 findet am 18. Januar in Las Palmas statt.
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| updated am: Montag, 03.12.2007 09:36 |
| Nachrichten vom 3. Dezember |
Seit dem Wochenende ist eine neue Gesetzesregelung für Verkehrsstrafen in Kraft. Demnach können ab sofort für Verkehrsdelikte Gefängnisstrafen verhängt werden. Eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 60 km/h bzw. 80 km/h auf Autobahnen z.B. kann jetzt mit 3 bis 6 Monaten Gefängnis oder 6 bis 12 Monaten Sozialarbeit bestraft werden, die Verweigerung eines Alkotests wird mit ebenfalls mit 6 bis 12 Monaten Haft bestraft. Die Gesetzesänderung wurde am vergangenen 22. November im Kongress beschlossen und seit Samstag in kraft.
In Juan Grande ist mit dem Bau der Haftanstalt begonnen worden. Die für den Bau der staatlichen Gefängnisse verantwortliche Behörde SIEP hat in einer Pressekonferenz die Pläne des Gefängnisses Juan Grande vorgestellt. Die Haftanstalt soll in Zukunft Platz für 1.200 Häftlinge bieten und wird eine der modernsten Anlagen Spaniens. Der Bau eines Swimmingpools ist ebenso geplant, wie eine Sporthalle, Auditorium und eine hochmoderne Audio- und Videoanlage für die Insassen. In Juan Grande soll vor allem an der Resozialisierung der Häftlinge gearbeitet werden, heißt es von Seiten des Justizministeriums. Auf dem neuesten Stand der Technik wird auch die gesamte Überwachungsanlage sein. Elektronische Sicherheitsmassnahmen der neuesten Generation werden Juan Grande ausbruchssicher und hässliche "Befestigungsanlagen" überflüssig machen. Der Bau der Strafanstalt wird voraussichtlich bis 2010 andauern.
Ca. 300 Ärzte streiken heute an den Centros de Salud der Insel. Betroffen vor allem die Ärztezentren in Las Palmas, aber auch Maspalomas und Vecindario werden dadurch völlig lahm gelegt. Die Ärzte streiken für eine bessere Entlohnung und eine Einschränkung ihrer Dienstzeiten. Derzeit machen die Ärzte an den Gesundheitszentren oft 48 Stunden lang Dienst, für die Gewerkschaften und die Ärzteverbände nicht nur unmenschlich sondern auch gefährlich. Die Streiks werden den ganzen Tag über andauern.
Der Verband der Reisebürounternehmer zeigt sich mit dem Buchungsaufkommen für die bevorstehende "puente" zufrieden. Viele Canarios werden das lange Wochenende für eine Kurzreise nutzen, beliebt sind auch in diesem Jahr Shoppingtouren nach Madrid und Barcelona. Aber es geht auch umkehrt: viele Festlandspanier nutzen ihrerseits die "puente" für einen Kurzurlaub auf die Inseln. Ab Mittwochabend beginnt die Reisewelle in Richtung der Kanaren, Festlandspanier sorgen auch in diesem Jahr wieder für eine Vollbelegung der Hotels zwischen 6 und 8. Dezember.
Die Lose der Weihnachtslotterie sind seit Sonntag im Verkauf. 455.000 Lose mit einem Gesamtwert von 91 Millionen Euro werden in den kommenden Wochen auf den Kanaren verkauft werden, um 5 % mehr als im Vorjahr. Lt. einer Statistik der Lottogesellschaft verspielt jeder Canario 45 Euro in der Weihnachtslotterie, spanienweit liegt das weit unter dem Durchschnitt, der liegt nämlich bei 70 Euro pro Kopf. Trotzdem ist die "loteria de navidad" auch auf den Inseln die beliebteste Lotterie des Jahres. Die Gewinnerlose werden am 22. Dezember im Rahmen einer großen Fernsehshow gezogen.
Die kanarische Regierung hält die Unwetterwarnung für Teile der Inseln weiter aufrecht. Zu Stürmen und starken Regenfällen kann es vor allem auf den westlichen Inseln La Palma und El Hierro kommen, auch für Lanzarote wird eine Schlechtwetterfront erwartet.
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| updated am: Samstag, 01.12.2007 10:05 |
| Nachrichten vom 1. Dezember 2007 |
56 illegale afrikanische Immigranten sind gestern in Los Cristinanos auf Teneriffa angekommen. Das Flüchtlingsschiff wurde von der Guardia Civil ca. 27 Meilen vor der Insel aufgegriffen, unter den Flüchtlingen befinden sich mehrere Minderjährige.
Ca. 2.000 Menschen haben gestern Abend in Las Palmas an einem Protestmarsch für eine bessere Gesundheitsversorgung teilgenommen. Die Teilnehmer demonstrierten ihren Unmut über die schleppenden Verhandlungen zwischen der Regierung und dem medizinischen Personal der Inseln, die immer wieder zu Streiks und Totalausfällen der Gesundheitsversorgung führen. Der Protestmarsch zog vom Parque San Telmo ins Regierungsviertel vor den Sitz der kanarischen Regierung.
Die offizielle Eröffnung des Kongresszentrums wird sich weiter hinziehen. Die Inselregierung hat gestern die Vergabe einer Lizenz wiederholt abgelehnt, der Brandschutz im Kongresszentrum entspricht auch nach der Generalüberholung nicht den gültigen Vorschriften, hieß es aus dem Cabildo. In einer ersten Stellungnahme hat die Bürgermeisterin der Gemeinde San Bartolome de Tirajana die Schuld erstmal an die Tourismusbehörde weitergegeben. Diese sei für die Planung des Projektes verantwortlich gewesen und müsse jetzt auch reagieren, so Mari Pino Torres.
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| updated am: Freitag, 30.11.2007 09:12 |
| Nachrichten vom 30. November 2007 |
In einem Barranco bei Soria ist am Mittwochabend ein 60jähriger Mann schwer verletzt worden. Der Mann ist aus bisher ungeklärter Ursache von einem unbefestigten Weg abgestürzt und etwa 10 Meter in die Tiefe gestürzt. Der Mann wurde von einem Rettungshelikopter aus der Schlucht geborgen und ins Krankenhaus nach Las Palmas gebracht.
Am Flughafen von Fuerteventura ist gestern eine Frau mit mehr als 1 Kilogramm Kokain im Magen festgenommen worden. Die Frau aus Nigeria kam mit einer Linienmaschine aus Madrid in Fuerteventura an, ihre Nervosität fiel den Beamten der Guardia Civil auf. Eine Röntgenaufnahme zeigte im Magen der Frau 71 Kugeln Kokain mit einem Gesamtgewicht von 1.065 Gramm.
In Castillo de Romeral hat die Guardia Civil gestern 6 Personen wegen Drogenhandels festgenommen. Der Zugriff erfolgte, als ein Schiff mit 879 kg Haschisch an Bord in Castillo angelegt hat. Die Drogen stammen aus Marokko, die Polizei verfolgt die Spur der Drogenschmuggler bereits seit mehreren Wochen, gestern schließlich erfolgte der Zugriff.
5 Tage vor der Eröffnung ist das Einkaufszentrum La Marea in Arguineguin gestern auf Anordnung der Gemeinde gesperrt worden. Grund ist ein Verstoß gegen die Bauverordnung. Das Dach des Einkaufszentrums entspricht nicht den Vorschriften, erklärte ein Sprecher des Bauamtes in Mogan. Das Centro Comercial La Marea soll eigentlich am kommenden Dienstag eröffnet werden, Hauptaushängeschild des Shoppingcenters ist ein Supermarkt der El Corte Ingles-Kette.
Paulino Rivero, der Vorsitzende der kanarischen Regierung, hat gestern in Madrid wieder mit einer seiner umstrittenen Aussagen zur Immigrationspolitik auf den Kanaren für Aufregung gesorgt. In einer Pressekonferenz hat sich der Regierungspräsident wieder einmal für eine Immigrationsbeschränkung auf den Inseln ausgesprochen, Rivero erklärte: eine Insel ist wie ein Schiff, und wenn zu viele Passagiere auf diesem Schiff sind, geht es zwangsläufig unter". Vor allem das Gesundheitssystem der Kanaren sei durch die Immigration der letzten Jahre schwer negativ beeinflusst worden, die langen Wartezeiten in den Krankenhäusern führt Rivero direkt auf die hohe Zahl der Zuwanderer zurück Rivero betonte weiters, dass er das Problem nicht in den Flüchtlingswellen aus Afrika sehe, das sei eine menschliche Tragödie, die Immigranten auf den Kanaren kommen hauptsächlich mit dem Flugzeug, so Paulino Rivero.
Die beiden Verwaltungschefs der Häfen von Las Palmas und Santa Cruz de Tenerife haben sich gestern auf die Wiederaufnahme des Projektes eines Helikopter-Services geeinigt. Das Projekt gab es bereits vor 10 Jahren, damals ist es aber nicht zustande gekommen. Jetzt soll das Projekt wieder aufgenommen werden, die Firma Helicanarias soll linienmäßig zwischen den beiden Häfen verkehren, die eingesetzten Hubschrauber können bis zu 14 Passagiere befördern, die Flugzeit von Las Palmas nach Santa Cruz und umgekehrt beträgt ca. 20 Minuten.
Leicht bekleidet zeigen sich die Busfahrer der Stadtbusse von Las Palmas in einem neuen Kalender für 2008. Die 12 schönsten Busfahrer haben sich für den Kalender ausgezogen, erklärte ein Sprecher der Organisatoren, der Kalender wird ab kommenden Montag in Las Palmas erhältlich sein. Der Gewinn aus dem Verkauf des Kalenders geht an eine Organisation für behinderte Kinder in Las Palmas.
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| updated am: Donnerstag, 29.11.2007 09:26 |
| Nachrichten vom 29. November 2007 |
Die Policia Nacional hat gestern in Maspalomas einen 39jährigen Taxifahrer wegen der versuchten Vergewaltigung an einer Urlauberin festgenommen. Der Taxifahrer wird beschuldigt, in der Nacht zum Montag eine britische Touristin in eine Seitestrasse gefahren und versucht haben, sie zu vergewaltigen. Die 18jährige war in das Taxi gestiegen, um von einer Diskothek im Zentrum von Playa del Ingles in ihr Hotel nach Maspalomas zu fahren.
An der Playa de Amadores ist gestern eine 69jährige Urlauberin ums Leben gekommen. Die Frau hat lt. ersten Angaben der Polizei einen Herzanfall erlitten und war ertrunken. Die Rettungsmannschaft von Amadores konnte nichts mehr für die Frau tun.
Ein Brand in einem leerstehenden Haus in Las Palmas hat gestern die Feuerwehr der Hauptstadt gefordert. Das Haus stand seit Jahren leer und scheint den Nachbarn aus der Umgebung als Müllablageplatz gedient zu haben. Die Feuerwehren hatten mit alten Motoren, und Kunststoffteilen zu kämpfen, wegen der giftigen Dämpfe musste die Umgebung kurzfristig evakuiert werden. Das Feuer ist gegen Mittag in einem Wohngebiet in der Calle Guadiana ausgebrochen, die Brandursache ist unklar.
Gleich mehrere Unfälle haben gestern die Stadteinfahrt von Las Palmas fast vollständig lahm gelegt. In den Morgenstunden ist ein LKW kurz hinter der Stadtausfahrt gekippt, hunderte Autos standen im Stau, die Räumung der Autobahn ging nur langsam voran. Und am Abend hat sich ein Auffahrunfall an der Stadteinfahrt in Höhe der Ausfahrt Jinamar ereignet. Zwei Fahrzeuge sind dort zusammengestoßen, einer der Fahrer wurde dabei schwer verletzt.
Die Ermittlungen gegen die 3 Ex-Bürgermeister von San Bartolome de Tirajana, Jose Juan Santana, Marco Aurelio Perez und Concepcion Narvaez wegen des Verdachts auf Amtsmissbrauchs bzw. Amtsvernachlässigung werden fortgesetzt. Das hat die Staatsanwaltschaft gestern Abend bestätigt. Die 3 Ex-Bürgermeister haben gestern vor dem Gericht in Maspalomas ihre Aussagen zu einem umstrittenen Bauprojekt in El Tablero getätigt, es geht dabei um die ordnungsgemäße Abwicklung des Projektes und die rechtmäßige Entschädigung der Eigentümer. Die Untersuchungen werden lt. Angaben der Staatsanwaltschaft erweitert.
Die Bürgermeisterin der Gemeinde San Bartolome de Tirajana, Mari Pino Torres, ist gestern in Maspalomas mit der Kulturministerin der Inselregierung, Ines Jimenez, zusammengetroffen. Auf der Agenda stand unter anderem die Gründung eines Ethnografischen Museums, das in Maspalomas entstehen soll. Rund 5.000 Ausstellungsstücke hat die Inselregierung dafür in den vergangenen Jahren gesammelt, als möglicher Standort ist die Casa Condal in San Fernando geplant.
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| updated am: Mittwoch, 28.11.2007 09:58 |
| Nachrichten vom 28. November 2007 |
In Las Palmas ist gestern Abend die Leiche eines ca. 40 bis 50jährigen Mannes aufgefunden worden. Passanten haben den Toten in einem Strassengraben in der Nähe der Sportstadt Las Palmas entdeckt. Die Identität des Toten ist bislang unklar. Lt. ersten Angaben der Polizei dürfte der Mann an einer Überdosis gestorben sein.
52 illegale afrikanische Immigranten sind gestern vor der Küste von Maspalomas aufgegriffen worden. Das Flüchtlingsschiff ist von der Rot-Kreuz-Stelle Maspalomas entdeckt worden, die Küstenwache hat das Schiff in den Hafen von Arguineguin gebracht.
Gleich 3 Brände haben die Feuerwehren auf Gran Canaria gestern gelöscht. Das erste Feuer brach in einer Wohnung in Galdar aus, die Brandursache war vermutlich ein Kurzschluß. Kurz darauf wurde die Feuerwehr in San Bartolome de Tirajana zu einem Brand auf einer Finca gerufen, auch dort dürfte ein Defekt in einer Elektroleitung für das Feuer verantwortlich sein. Um die Mittagszeit schließlich brach in einer Wohnung in Las Palmas ein Feuer aus, die Brandursache ist bisher unklar. Alle 3 Brände konnten rasch gelöscht werden, zu Schaden kam dabei niemand.
Das Wohngebiet von Obispo Romo in Las Palmas bleibt weiterhin gesperrt. 23 Menschen sind dort in der Vorwoche evakuiert worden, nachdem eine Begrenzungsmauer infolge der starken Regenfälle abgerutscht war. Nach Untersuchungen hat die Stadtverwaltung gestern beschlossen, die Sperre aufrecht zu erhalten. Die 23 Personen dürfen bis auf weiteres nicht in ihre Häuser zurückkehren.
In Maspalomas stehen heute die 3 letzten Bürgermeister der Gemeinde vor Gericht. José Juan Santana, Marco Aurelio Pérez und Concepción Narváez, wurden vorgeladen um in einem möglichen Fall von Amtsmissbrauch ihre Aussagen zu tätigen. Es geht dabei um die umstrittene Vorgehensweise im Zusammenhang mit dem Wohnbauprojekt T6 und T1 in El Tablero. Die Grundstücke dafür sollen ohne die Zustimmung der eigentlichen Besitzer umgewidmet und verplant worden sein. Für die Vorgänge verantwortlich ist ein Mitarbeiter der Gemeinde, der behauptet allerdings jeweils im Auftrag des amtierenden Bürgermeisters gehandelt zu haben.
Nein zur Gasplattform vor Juan Grande hat gestern der Gemeinderat von Maspalomas in einer außerordentlichen Sitzung gestimmt. Die Abgeordneten der Nueva Canarias, AV und PP stimmten gegen die Plattform, nur die PSOE ist für einen Bau. Die PSOE beruft sich darauf, daß die Plattform 1,5 km vor der Küste von Juan Grande entstehen soll und damit nicht unmittelbar in der Gemeinde Maspalomas.
280.000 Euro hat eine Familie in Tamaraceite bei der Montagsziehung der ONCE gewonnen. Das Los mit der Nummer 93.236 ist an einem Kiosk in Tamaraceite verkauft worden, die Identität der Gewinner wird nicht bekannt gegeben.
123 Fahrzeuge nehmen an der XXXIV Rally de Maspalomas teil. Die Rally findet am kommenden Samstag statt, Start ist am Faro de Maspalomas. Am Freitag Nachmittag finden am Platz vor dem Leuchtturm die technischen Inspektionen statt. Die Teilnehmer der Rally werden am Samstag eine Strecke von insgesamt 252 km zurückliegen.
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