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updated am: Samstag, 22.12.2007 10:10
Nachrichten vom 22. Dezember

In Madrid findet heute die traditionelle Ziehung der Weihnachtslotterie. Dabei ziehen Kinder aus der San Ildefonso-Schule die Gewinnerlose und tragen die Nummern jeweils singend vor.
Die ganze Ziehung dauert etwa 3 Stunden und ist in Spanien eines der Fernsehhighlights des Jahres. Gespielt wird insgesamt um 2.201 Millionen Euro, der "Gordo", das Hauptgewinn-Los bringt 3 Millionen Euro.


Im Ortsteil Los Hoyos bei Tafira sind auf einem Grundstück Knochenreste gefunden worden, die mit hoher Wahrscheinlichkeit von einem Menschen stammen. Der Grundstückseigner hat die Polizei informiert, als er die Knochen gefunden hat: Die Skelettteile werden derzeit in der Gerichtsmedizin untersucht.


Larry Alvarez hat gestern seinen Rücktritt aus der Partido Popular bekannt gegeben. Alvarez war bisher für die Organisation und Kommunikation der PP auf den Kanaren zuständig, auf Gran Canaria gehört er der Inselregierung an. Als Grund für den Rücktritt nannte Alvarez Unstimmigkeiten mit Parteichef Jose Manuel Soria.


Hochsaison im Puerto de la Luz. In Las Palmasmachen nächste Woche gleich 9 Kreuzfahrtschiffe halt. Die Woche beginnt am Montag mit der "World", gefolgt von "Maxim Gorkiy", "Black Watch". Die "Boudicca" läuft am 27. Dezember ein, am 28. wird die "Aida Diva" erwartet, am 29. die "Thomson Destiny", "Saga Ruby" und die "Albatros", und am 30. schließlich die "Queen Victoria", das neue Luxusschiff der Cunard Line.

 
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updated am: Donnerstag, 20.12.2007 09:58
Nachrichten vom 20. Dezember

Die Regenfälle der vergangenen Tage haben auf den Inseln wieder zu zahlreichen Überschwemmungen geführt. Auch im Süden Gran Canarias kam es wieder zu Überflutungen, obwohl die Regenmenge hier ziemlich gering ausfiel. Es wurden bis zu 30 l Regen /m2 gemessen. Vorübergehend gesperrt waren die Tunnels an der Viuda de Franco und in San Agustín, am Anexo II musste ebenfalls die Feuerwehr anrücken und zahlreiche Geschäftslokale leerpumpen.
Stark erwischt hat es auch den kleinen Küstenort Arguineguin, dort waren nach den Regenschauern zahlreiche Strassen vorübergehend unbefahrbar, Häuser und Geschäftslokale wurden überschwemmt.
Der Ort La Aldea an der Westküste blieb gestern vorübergehen von der Außenwelt abgeschnitten. Die Nordverbindung nach Agaete wurde nach einigen Unfällen gesperrt, die Verbindung in Richtung Süden über Mogan musste wegen drohender Felsstürzte gesperrt werden.
Heute wird langsam wieder Ruhe auf der Insel einkehren, die meisten Schulen bleiben zwar heute noch geschlossen, in den Bergen der Insel beginnen die Aufräumarbeiten, die Unwetterfront soll aber - lt. meteorologischem Institut – heute von den Inseln abziehen.


In Las Palmas ist gestern früh eine Bank überfallen worden. Die bewaffneten und maskierten Täter konnten mit einer Beute von 6.000 Euro unerkannt flüchten. Gegen 9 Uhr morgens betraten die Täter die Filiale der Banco Santander in der C/Obispo Romo, sie waren mit Strumpfmasken maskiert und bedrohten Personal und Kunden mit Pistolen. Verletzt wurde bei dem Zwischenfall niemand, die Polizei fahndet jetzt nach den Tätern. Die Beschreibung ist knapp, den Beamten liegen nur die Aufnahmen der Überwachungskameras vor.


Vor der Südküste Gran Canarias ist gestern ein Flüchtlingsschiff aufgegriffen worden. Das "cayuco" wurde von einem Militärschiff entdeckt, die Küstenwache hat das Schiff in den Hafen von Arguineguin gebracht. An Bord befanden sich 78 Immigranten, sie waren mit ihrem Schiff in schwere Unwetter geraten, viele von ihnen mussten medizinisch betreut werden.


Das Wirtschaftsministerium hat gestern die Daten für den Winterschlussverkauf 2008 bekannt gegeben: der Schlussverkauf beginnt auf allen kanarischen Inseln am kommenden 8. Januar und dauert bis zum 7. März an. Außerdem wurden die neuen Geschäftszeitenregelungen veröffentlicht, demnach dürfen die Geschäfte im Jahr 2008 an 9 Sonn- und Feiertagen öffnen. Diese Tage wurden jeweils für die einzelnen Inseln festgelegt, auf Gran Canaris sind es die folgenden: 20. März, 13. Juli, 12. Oktober, 1. November, 7., 8., 14., 21. und 28. Dezember 2008.


Die Postbeamten streiken. Die Gewerkschaften der Postbediensteten und die UGT haben gestern ihre Mitglieder zum Streik aufgerufen. Ca. 3.000 Postmitarbeiter haben ihre Arbeit niedergelegt und an den Protestveranstaltungen teilgenommen. Die Streiks sollen noch bis morgen Freitag andauern, eine Ausweitung wird von Seiten der Gewerkschaften nicht ausgeschlossen. Die Postbediensteten streiken für besserer Gehälter und Arbeitsbedienungen. Derzeit liegt ein durchschnittliches Gehalt eines Postangestellten bei ca. 840 Euro brutto.

 
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updated am: Mittwoch, 19.12.2007 09:52
Nachrichten vom 19. Dezember

Die Unwetter auf den Kanaren halten weiter an. Für heute Mittwoch werden wieder starke Regenfälle und Sturmböen erwartet, das Unterrichtsministerium hat gestern den Unterricht an den Schulen der Provinz Las Palmas ausgesetzt. Die Schulen bleiben heute auf den Inseln Gran Canaria, Lanzarote und Fuerteventura geschlossen. Für morgen Donnerstag wird eine Entwarnung erwartet.
Die starken Regenfälle haben gestern zu zahlreichen Zwischenfällen auf den Strassen der Insel geführt, die Stadteinfahrt von Las Palmas war mehrmals wegen Auffahrunfällen blockiert, der Verkehr kam dort immer wieder zum Stillstand. Strassen im Landesinneren mussten vorübergehend wegen der starken Regenfälle gesperrt werden.
Und auch auf den Flughäfen herrschte teilweise Chaos. Am Flughafen Gando mussten gestern Nachmittag einige hundert Passagiere stundenlang auf ihre Flüge nach Lanzarote und Fuerteventura warten, der Flugverkehr wurden wegen der Stürme immer wieder unterbrochen.


Auf der Insel Teneriffa ist gestern ein Flüchtlingsschiff mit 40 illegalen afrikanischen Immigranten angekommen. Das Schiff hat gegen 13.30 Uhr die Küste von Las Galletas erreicht, Anwohner haben das Boot entdeckt und die Polizei verständigt.


Die Guardia Civil hat auf allen Inseln eine sogenannte Aktion scharf gegen Alkohol am Steuer durchgeführt, 18.804 Kontrollen wurden durchgeführt, 1,07 % davon waren positiv. 29 Autofahrern wurde wegen Trunkenheit am Steuer der Führerschein abgenommen.


Die Insel Teneriffa soll im Jahr 2006 um 140 Millionen Euro mehr von der kanarischen Regierung erhalten haben als Gran Canaria. Das hat der Wirtschaftssprecher der PSOE, Blas Trujillo, gestern bekannt gegeben. Trujillo berief sich in seiner Aussage auf den offiziellen Budgetbericht des Finanzministeriums. Die Vorwürfe kursieren schon seit längerem, erst vor einer Woche hat der zuständige Minister, Jose Manuel Soria, diese Vorwürfe entschieden zurückgewiesen. Die Sozialisten wollen jetzt eine parlamentarische Untersuchung beantragen.


Die Kanaren bleiben weiterhin das Schlusslicht in Spanien in punkto Lohn und Arbeitszeit. Auf den Inseln werden die niedrigsten Gehälter bezahlt, die Arbeitszeiten sind dagegen am längsten. Die höchsten Löhne und Gehälter verdienen die Menschen hierzulande in den Regionen Pais Vasco, Madrid und Navarra, dort liegen die Durchschnittsgehälter bei rund 1.900 Euro/Monat, auf den Kanaren dagegen verdient man durchschnittlich 1.300 Euro, und das, obwohl die Lohnnebenkosten auf den Kanaren mit Abstand am niedrigsten im ganzen Land sind. Die aktuellen Zahlen stammen aus einer Studie des Wirtschaftsministeriums.


Planeta GC heißt der momentan größte Vergnügungspark auf Gran Canaria, der gestern auf dem Gelände der Infecar eröffnet wurde. Planeta GC ist auch der Name der 1. Kinder und Jugendmesse, die bis einschließlich 4. Januar stattfindet. Noch bis zum 21. Dezember ist die Messe ausschließlich am Vormittag und nur für Schulklassen geöffnet, ab Freitagnachmittag ist die Messe für jedermann zugänglich. Karten sind für 5 Euro an der Kasse des Messegeländes erhältlich.
Auch in San Fernando kommen die Kinder am Wochenende auf ihre Kosten. Am Samstag findet an der Plaza de San Fernando ein Kinderfest statt. Neben verschiedenen Workshops werden Spiele und Theateraufführungen angeboten. Das Fest beginnt um 17 Uhr.

 
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updated am: Dienstag, 18.12.2007 09:28
Nachrichten vom 18. Dezember

In Madrid ist gestern jener Mann festgenommen worden, der in der Nacht zum Sonntag eine Frau in San Fernando niedergestochen und lebensgefährlich verletzt hat. Der Mann bulgarischer Herkunft ist am Sonntagabend mit einer Linienmaschine von Las Palmas nach Madrid geflogen, nach der Ankunft der Maschine wurde er dort von Beamten der Guardia Civil festgenommen. Der Mann ist mehrfach vorbestraft und gilt als gewalttätig.


Auf Teneriffa ist gestern Montag ein Schiff mit 6 illegalen afrikanischen Immigranten angekommen. Die "patera" wurde von der Küstenwache kurz vor der Küste von Granadilla entdeckt und in den Hafen von Los Cristianos gebracht worden.


Die Gemeinde San Bartolome de Tirajana will den Betreibern der Einkaufszentren Modernisierungen schmackhaft machen. Konkret bietet man aus dem Bauamt Baugenehmigungen für Erweiterungen der Zentren an, das heißt, bei einer kompletten Sanierung darf vergrößert werden. Viele Betreiber der alten Shoppingcenter in Playa del Ingles hatten angegeben, dass aus Platzmangel die notwendigen sanitären Einrichtungen nicht realisiert werden könnten. Das Bauamt hat jetzt flexible Bestimmungen zugesagt, soweit sie denn notwendig wären.
Die Entscheidung des Bauamtes geht zurück auf eine Studie, die die Uni Las Palmas im Auftrag der Gemeinde durchgeführt hat. Die Studie bestätigt, dass die alten Einkaufszentren nur mit großzügigen Umbauten wieder attraktiv gemacht werden können.
Eine Modernisierung der Geschäftszentren scheint durchaus notwendig, die Studie bescheinigt das Angebot in Playa del Ingles als wenig attraktiv und errechnet einen Geschäftsentgang für die Unternehmer der Gemeinde von rund 385 Millionen Euro pro Jahr. Geld das die Urlauber und Residenten jeweils in den Nachbargemeinden oder in der Hauptstadt Las Palmas ausgeben - wegen des fehlenden Angebots in der Touristengemeinde.


Das Tourismusamt hat gestern die Zahlen für den vergangenen Monat November präsentiert und die sind durchaus positiv. 4,6 % mehr Besucher konnten im November auf Gran Canaria im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet werden. Verantwortlich für die Zuwächse sind vor allem die Urlauber aus Großbritannien, Skandinavien und dem spanischen Festland. Die Zahlen sollen auch in den kommenden Monaten steigen, allein aus Großbritannien werden in der Wintersaison um 14,38 % mehr Besucher erwartet als noch im Vorjahr.


Das spanische Militär und die kanarische Regierung haben sich gestern auf eine Verlängerung des Schutzes der kanarischen Gewässer geeinigt. Auch in den nächsten 3 Jahren soll das Militär keine Sonartechnik vor den Küsten der Inseln einsetzen, denn die Sonartechnik der Militärschiffe gefährdet den Bestand der Delfine und Wale vor den Inseln. Die Vereinbarung ist gestern in Las Palmas vom spanischen Verteidigungsminister Jose Antonio Alonso und der Umweltministerin Cristina Narbona unterzeichnet worden.


Eine Unwetterwarnung ist gestern vom Meteorologischen Institut für den gesamten kanarischen Archipel ausgegeben worden. Vor allem auf den nördlichen Inseln der Kanaren muss mit starken Regenfällen und Stürmen gerechnet werden. Für Gran Canaria rechnen die Meteorologen mit Regenmengen von ca. 60 l pro m2 und Windstärken bis zu 90 km/h. Die Unwetterfront wird heute die Inseln erreichen und uns bis Donnerstag erhalten bleiben.

 
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updated am: Montag, 17.12.2007 09:24
Nachrichten vom 17. Dezember

In San Fernando de Maspalomas ist in der Nacht zum Sonntag eine Frau von ihrem Lebensgefährten niedergestochen und schwer verletzt worden. Die Tat geschah kurz nach Mitternacht in einem Apartment in der C. Alfredo Kraus in San Fernando. Eine Nachbarin war durch die offene Wohnungstür auf Blutspuren im Eingangsbereich aufmerksam geworden und verständigte Rettung und Polizei. Das Opfer, eine 35jährige Frau, wurde ins Hospital Insular gebracht, sie hat eine Stichverletzung in den Bauch erlitten und schwebt in Lebensgefahr. Als Täter gilt der Lebensgefährte der Frau, ein Mann aus Bulgarien. Er ist nach der Tat geflüchtet, die Polizei fahndet nach ihm.


Auf der Strasse zwischen Agaete und La Aldea ist am Sonntagnachmittag ein Motorradfahrer ums Leben gekommen. Der 36jährige hat lt. Angaben der Polizei in einer engen Kurve die Kontrolle über das Motorrad verloren, Unfallursache ist wahrscheinlich überhöhte Geschwindigkeit. Das per Rettungshelikopter angeforderte Notarztteam konnte nur mehr den Tod des Mannes feststellen.


Auf Teneriffa ist in der Nacht zum Sonntag ein Mann bei einem Sturz in einen Brunnenschacht ums Leben gekommen. Der 60jährige ist aus bisher ungeklärter Ursache in den 2 m tiefen Schacht gestürzt, lt. Angaben der Ärzte erlitt er dabei tödliche Verletzungen. Der Unfall ereignete sich in der Nähe der Ortschaft Tejina de Guia


Im Stadtteil La Feria in Las Palmas kam es gestern zu einem Wohnungsbrand. Verletzt wurde dabei niemand, die Hausbewohner konnten rechtzeitig aus dem Wohnhaus geborgen werden. Das Feuer ist gegen 14 Uhr in einem Reihenhaus ausgebrochen und hatte sich schnell auf das Nachbarhaus ausgebreitet. Die Brandursache ist bisher unklar, die Feuerwehr geht aber von einem Kurzschluss aus.


Das Innenministerium hat am Wochenende offiziell den Bau der Haftanstalt in Juan Grande bestätigt. Wie der Sprecher des zuständigen Ressorts im spanischen Innenministerium, Juan Jose Azcona, mitgeteilt hat, wird mit dem Bau im Sommer 2008 begonnen, die Bauarbeiten werden voraussichtlich 2 Jahre andauern. Bereits jetzt sind Erdarbeiten in Gange. Die neue Haftanstalt wird über 1.008 Zellen verfügen und unter den modernsten Gesichtspunkten gebaut werden. Die Vorwürfe der Bürgermeisterin von San Bartolome de Tirajana, dass für den Bau bisher noch keine Umweltverträglichkeitsbescheinigung der Cotmac vorliegt, wies Juan Jose Azcona zurück. Für den Bau der Haftanstalt liegen alle Genehmigungen vor, das Projekt ist von allen Stellen abgesegnet und bestätigt, eine Änderung in welcher Art auch immer, wird es nicht geben.


Pünktlich zum Jahreswechsel werden auch im nächsten Jahr wieder satte Preiserhöhungen auf die Konsumenten zukommen. Der Stromerzeuger Endesa hat ab 1.01. Erhöhungen von 3,3 % angekündigt. Teurer wird auch das Taxifahren. Die Taxizentrale von Las Palmas hat gestern Tariferhöhungen um 10 % angekündigt, es wird erwartet dass die Verbände der anderen Gemeinden nachziehen. Und teurer werden könnte auch das Telefonieren. Die Telefongesellschaften haben eine mögliche Erhöhung der Tarife von Gesprächen zu den Netzen anderer Anbieter angekündigt.

 
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updated am: Samstag, 15.12.2007 09:26
Nachrichten vom 15. Dezember 2007


Paco Guedes hat sich gestern, einen Tag nach seiner Entlassung aus der Untersuchungshaft, der Presse gestellt. Der Ex-Vizebürgermeister erklärte, der ganze "caso paraíso" bestehe daraus, 2 Dumme ins Gefängnis zu stecken und das was wirlich geschehen ist, unter den Tisch zu kehren. Paco Guedes hat die letzten 6 Monate in Haft verbracht, er wird der Korruption und des Amtsmissbrauchs beschuldigt. In seinen Aussagen gegenüber der Presse beteuerte Guedes seine Unschuld und erklärte: er sei weder in der Position gewesen, die gegen ihn erhobenen Vorwürfe durchzuführen, noch so dumm, so etwas ohne die Zustimmung und das Wissen der eigentlichen Verantwortlichen auszuführen.



In Agaete ist am Freitag ein Schiff mit 55 illegalen afrikanischen Immigranten angekommen. Das "cayuco" ist kurz vor der Küste Agaetes gesichtet worden und von der Küstenwache in den Puerto de las Nieves geleitet worden. Es ist das 2. Schiff seit 2005 das den Hafen an der Westseite Gran Canarias erreicht.



Die Firma Lopesan setzt auf erneuerbare Energien. Gestern Freitag ist eine neue Solaranlage in Playa del Ingles in betrieb genommen worden, es handelt sich dabei um die größte Solaranlage auf den Kanarischen Inseln. Lopesan hat die Anlage auf dem Dach des Hotels IFA-Continental installiert, auf einer Fläche von 2.500 m2 kann lt. Angaben der Firmenleitung genügend Strom für den Hotelbetrieb gewonnen werden.

 
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updated am: Freitag, 14.12.2007 09:26
Nachrichten vom 14. Dezember

In Puerto Rico ist gestern früh ein Flüchtlingsschiff angekommen. Das "cayuco" mit 52 illegalen afrikanischen Immigranten hat in den Morgenstunden unbemerkt den Strand von Puerto Rico erreicht. Unter den Immigranten befanden sich 4 Minderjährige.


Paco Guedes und Alejandro Navarro sind gestern Abend aus dem Gefängnis entlassen worden. Der Ex-Vizebürgermeister und der Inhaber der Baufirma Mazotti waren seit 30. Juni in Untersuchungshaft, gegen beide besteht der Verdacht auf Korruption und Amtsmissbrauch. Paco Guedes soll während seiner Amtszeit als Vizebürgermeister und zuständiger Stadtrat für Straßenbau für die Vergaben von Aufträgen Schmiergelder erhalten haben. Bei der Entlassung warteten Freunde und Familienangehörige vor der Haftanstalt Salto del Negro, am Abend wurde Paco Guedes in seinem Haus in Castillo de Romeral von Nachbarn und Freunden empfangen.


Auf Teneriffa musste gestern ein öffentliches Schwimmbad gesperrt werden. Durch einen Fehler eines Mitarbeiters gelangten zu viele Chemikalien ins Wasser, giftige Dämpfe entstanden. Der Mitarbeiter hatte die Chlormischung für das Poolwasser falsch berechnet, dadurch musste das Schwimmbad von Los Realejos vorläufig gesperrt werden.


Die Inselregierung hat gestern eine Empfehlung betreffend der Sperrstunden für Silvesterpartys an alle 21 Gemeinden der Insel gegeben. Die Inselregierung schlägt eine gemeinsame Regelung für die Silvesternacht vor: Lokale sollen demnach um 6 Uhr morgens schließen. Die Entscheidung über Sperrstunden liegt bei den jeweiligen Gemeindeämtern, es wird angenommen, dass die den Vorschlag der Inselregierung annehmen.


Ab dem 28. Dezember gibt es eine Linienverbindung zwischen Teneriffa und St. Petersburg. Es ist die erste Linienverbindung zwischen einer russischen Stadt und den Kanaren, der Tourismusverband erhofft sich davon einen Ansturm von zahlungskräftigen Kunden aus Russland. Die Flugverbindung wird vorerst 14tägig geführt, ab kommenden Mai soll 1 x pro Woche ein Flugzeug nach St. Petersburg fliegen.


Der Energiebedarf während der Vorweihnachtszeit steigt auf den Inseln beträchtlich an. Wie eine aktuelle Studie des Umweltministeriums belegt, verbrauchen die Haushalte in der Vorweihnachtszeit um durchschnittlich um 4,6 % mehr Strom. Das öffentliche Netz verzeichnet allein durch die Weihnachtsbeleuchtungen Zuwächse um 21 %.


Die Unwetterwarnung für die Inseln ist gestern Abend aufgehoben worden, allerdings nur vorläufig: für die kommende Woche wird eine neuerliche Schlechtwetterfront erwartet, zwischen 18. und 20 Dezember soll es auf den Inseln nochmals kräftig regnen.
Von den gestrigen Regenschauern war vor allem die Nordhälfte Gran Canarias und die Nachbarinsel Teneriffa betroffen. Dort hat der Regen den Verkehr in der Hauptstadt Santa Cruz de Tenerife um die Mittagszeit fast lahm gelegt, mehrere Strassen wurden überschwemmt. Bis in die Abendstunden hat sich die Situation wieder beruhigt.

 
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updated am: Donnerstag, 13.12.2007 10:08
Nachrichten vom 13. Dezember 2007

80 Arbeiter, die sich vorgestern in einer Baustelle in Mogan eingeschlossen haben, haben gestern ihre ausstehenden Gehälter erhalten. Die Arbeiter haben sich am Montagnachmittag aus Protest in eine halbfertige Baustelle eingeschlossen und von ihrer Firma gefordert, die ausstehenden Löhne zu begleichen und mit einer Blockade der Baustelle gedroht. Die Firmenleitung hat reagiert. Mit Unterstützung der Gewerkschaft haben die Arbeiter gestern einen Teil ihrer ausstehenden Löhne erhalten, für den Rest erhielten sie umfangreiche Garantien. Die Besetzung fand auf der Baustelle der neuen Cordial-Anlage in Mogan statt.


Die Bürgermeisterin von San Bartolome de Tirajana, Mari Pino Torres, ist gestern in Madrid mit dem Verantwortlichen der staatlichen Haftanstalten im Innenministerium zusammengetroffen und hat einen Forderungskatalog der Gemeinde präsentiert. Mari Pino Torres will sich nicht so einfach mit der Installation der Haftanstalt auf Gemeindegebiet abfinden, und wenn es nicht zu vermeiden ist, dann soll die Gemeinde zumindest davon profitieren. In den Forderungen sind unter anderem eine Modernisierung der Infrastruktur des gesamten Umfeldes von Juan Grande enthalten, spezielle Förderungen für die umliegenden Ortschaften und eine Auflage, die vorschreibt, dass ein bestimmter Teil der zukünftigen Arbeitnehmer in der Haftanstalt aus der Gemeinde zu stammen hat.


Die kanarische Regierung muss 7 Millionen Euro an Entschädigungen für den Pächter der alten Tankstelle in La Laja bezahlen. Das hat ein Urteil des obersten Gerichtshofes gestern ergeben. Der Tankstellenpächter ist vor mehr als 8 Jahren wegen des Umbaus der Stadteinfahrt von Las Palmas enteignet worden, er hat sich bis zum Schluss gegen diese Enteignung gewehrt und nach der Zwangsräumung geklagt. Gleich in 1. Instanz hat das Gericht einen Formfehler gefunden, der hat sich über mehrere Instanzen bestätigt und ist gestern schließlich bestätigt worden. Der Pächter erhält nun von der kanarischen Regierung 7 Millionen Euro für Geschäftsentgang und Schadenersatz.


Mit einem Sonderprogramm für die Weihnachtsferien wirbt derzeit die Cueva pintada in Galdar. Die zuständige Ministerin für Kultur hat eine große Werbekampagne speziell für Kinder und Jugendliche angekündigt. Jeweils an den Vormittagen werden spezielle Kinderführungen und auch Rahmenprogramme angeboten, die auch nach den Weihnachtsferien für Schulklassen weitergeführt werden. Die Cueva Pintada hat sich mittlerweile zu einer der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten der Insel entwickelt. 3 - 4.000 Menschen besuchen derzeit das neue Museum pro Monat.


Die Altstadt von Las Palmas wird noch vor 2009 komplett zur Fußgängerzone. Die ersten Teilstücke sollen bereits Mitte nächsten Jahres für den Verkehr gesperrt werden, die Zufahrt ist dann nur mehr den Anwohnern und Geschäftsinhabern mittels eines neuen Schrankensystems möglich. Die Stadtverwaltung hat gestern die neuen Pläne für die Altstadtsanierung vorgestellt, die Arbeiten sollen bis Ende 2009 abgeschlossen sein, bis dahin werden alle Stromleitungen an den Fassaden verschwunden und Häuserfronten und Strassen komplett saniert sein.


Rund 200 Vertreter von internationalen Reiseveranstaltern beraten sich heute in Las Palmas über die zukünftige Entwicklung des Marktes für Gran Canaria. Der Kongress, organisiert vom Tourismusministerium Gran Canarias, soll die Verantwortlichen über neue Angebote im Tourismussektor informieren. Die Reiseveranstalter und Tourismusverantwortlichen beraten noch bis morgen Freitag im Auditorio Alfredo Kraus.


Das Meteorologische Institut warnt vor einer Unwetterfront, die heute im Laufe des Tages über die Kanaren zieht. Die Front bringt vor allem starke Regenfälle, besonders die Höhenlagen und die Nordseite Gran Canarias werden von den Unwettern betroffen sein. Entwarnung gibt es für morgen Freitag.

 
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updated am: Mittwoch, 12.12.2007 09:26
Nachrichten vom 12. Dezember 2007

In Playa del Ingles wurde gestern ein polnischer Staatsbürger verhaftet, der in Polen als Kopf einer kriminellen Bande verurteilt wurde, die für zahlreiche Gewalt- und Drogendelikte verantwortlich ist. Der 31jährige war kurz nach seiner Verurteilung geflüchtet und hatte sich - wie jetzt bekannt wurde - in Playa del Ingles niedergelassen. Er hat hier als Türsteher gearbeitet, Hinweise der polnischen und der deutschen Behörden haben schließlich zu seiner Verhaftung geführt.


In Las Palmas ist gestern früh ein Radfahrer bei einem Unfall getötet worden. Der 46jährige wurde auf der Calle Leon von einem Fahrzeug angefahren und stürzte gegen den Bordstein, dabei erlitt er tödliche Verletzungen.


Im Rathaus von Maspalomas wird seit gestern über den umstrittenen Bebauungsplan von El Tablero verhandelt. Verhandelt - weil etwa 140 Betroffenen der "precinto" und hohe Strafen wegen Verstoßes gegen die Bauvorschriften drohen. Seit 12 Jahren sind Teile von El Tablero so genannte weiße Flächen auf dem Bebauungsplan. Widmungen sind immer wieder in Aussicht gestellt worden, meist wegen politischer Unstimmigkeiten aber dann doch in letzter Minute wieder verhindert worden. Für einige der betroffenen Grundstücke gibt es sogar mehrere gültige Beschlüsse - insgesamt also ein großes Chaos. Die betroffenen Ortsteile sollen jetzt neu parzelliert und umgewidmet werden, das Problem daran ist, dass das gesamte Gebiet mittlerweile bebaut ist. 12 Industriehallen sind von den Verhandlungen betroffen, mehrere Wohnhäuser und auch sogar die Kirche. Auch für die gab es offiziell nie eine Baugenehmigung.


Die Kanaren gehören zu jenen Regionen der EU mit der höchsten Arbeitslosenzahlen. Eine aktuelle Studie der Eurostat platziert die Kanarischen Inseln im Regionenvergleich an die 8. Stelle. Mit einer Arbeitslosenquote von 11,7 % liegen die Inseln im europäischen Spitzenfeld. Die durchschnittliche Arbeitslosenrate der Europäischen Union liegt bei 8,2 %.


In Strassburg finden derzeit die Budgetverhandlungen statt. Auf der Agenda stehen unter anderem auch die Förderungen für die Frontex, jener Agentur, die den Küstenschutz vor den Kanarischen Inseln ausführt. Das Frontex-Budget soll für 2008 auf 70 Millionen Euro erhöht und damit fast verdoppelt werden. Ein Untersuchungsbericht der EU-Kommission hat den Einsatz als erfolgreich beurteilt, er soll vorerst bis 2010 fortgesetzt werden.


Die Naviera Armas verbindet seit Beginn dieser Woche die Insel Fuerteventura mit Marokko. Die neue Fähre verkehrt jeweils montags, mittwochs und freitags zwischen Puerto del Rosario und Tarfaya, die Fahrzeit beträgt knapp 4 Stunden.


In Southhampton ist Anfang der Woche der neue Luxusliner der Reederei Cunard getauft worden. Die "Queen Victoria" gilt als das modernste und 2.gößte Schiff der Cunard Line, wie schon die Schwesterschiffe Queen Elisabeth und Queen Elisabeth II. Die Jungfernfahrt der Queen Victoria führt auf die kanarischen Inseln. Das Schiff startet am 21. Dezember in Southhampton mit Ziel Las Palmas de Gran Canaria. Hier wird der Luxusliner am 29. Dezember erwartet, danach geht’s für die Passagiere wieder zurück nach Großbritannien.

 
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updated am: Dienstag, 11.12.2007 09:02
Nachrichten vom 11. Dezember 2007

Bei einem Unfall an der Playa del Ingles ist Montag früh ein 21jähriger Urlauber schwer verletzt werden. Der Mann ist aus bisher ungeklärter Ursache an der Strandpromenade vor dem Paseo de Madrid den Hang hinuntergestürzt, der Verletzte musste von der Feuerwehr geborgen werden.


53 Immigranten sind gestern von der Küstenwache vor der Insel Teneriffa aufgegriffen worden. Das Schiff wurde vor der Küste entdeckt und in den Hafen von Los Cristianos gebracht. 2 der Immigranten mussten ins Krankenhaus gebracht werden, die Flüchtlinge waren lt. Angaben der Polizei vermutlich mehr als eine Woche auf dem Meer unterwegs. Durch die starke Strömung dürfte das Schiff weit von der Route abgekommen sein.

Währenddessen suchen die marokkanischen Behörden weiter nach einem vermissten Flüchtlingsschiff. An Bord der "patera" befinden sich wahrscheinlich 48 Menschen, das Schiff wurde vom Radar der marokkanischen Küstenwache Sonntagnacht geortet, danach aber verloren.


Seit 9 Monaten wird der kleine Jeremi aus Vecindario jetzt bereits vermisst - und noch immer fehlt von dem Jungen jede Spur. In Vecindario hat gestern Abend eine Gedenkveranstaltung für den Jungen stattgefunden, mehrere dutzend Menschen hatten sich am Abend an der Plaza de San Rafael versammelt um der Familie beizustehen. Die Familie hofft weiter auf eine neue Spur, die zu Jeremi führen könnte.


Die Kanaren rüsten sich für die Tourismusmesse Fitur 2008 in Madrid. Die Fitur findet von 30. Januar bis 3. Februar auf dem Messegelände in Madrid statt, sie ist die wichtigste und größte Tourismusmesse in Spanien. Die Kanaren werden dort mit einem fast 2.000 m2 großen Stand vertreten sein, das Design wurde gestern von der Tourismusministerin Rita Martin präsentiert.
Die Fitur ist eine der bedeutendsten Messen für den kanarischen Tourismus, die Zahl der Urlauber vom spanischen Festland ist in den vergangenen Jahren stark angestiegen. Die "peninsulares" liegen an Urlauberzahlen bereits an 3. Stelle, hinter den Briten und den Deutschen.


Eine funktionierende Müllabfuhr für die Touristengebiete - auch am Wochenende, das fordert der Verband der Tourismusbetriebe von der Gemeinde Maspalomas. Die Müllabfuhr funktioniert nämlich nur von Montag bis Freitag, jedes Wochenende türmt sich der Müll neben den Containern, eine Schande, so meint der Sprecher des Verbandes. Die Gemeinde Maspalomas hat bisher argumentiert, dass eine Ausweitung des Services nicht möglich sei, da die Müllverwertungsanlage in Juan Grande am Wochenende geschlossen sei. Auf eine Anfrage des Verbandes bei der Inselregierung kam aber die Antwort: das ist zwar richtig, mit einem dementsprechenden Antrag des Bürgermeisteramtes könnte die Müllabfuhr aber trotzdem jederzeit auch am Wochenende den Müll zur Deponie bringen. Ein solcher Antrag wurde gestern bei der Gemeinderegierung eingereicht, aus dem Rathaus gibt es noch keine Stellungnahme.

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