Sunradio Lokalnachrichten - aktuell und informativ
 
updated am: Samstag, 20.10.2007 09:45
Nachrichten vom 20. Oktober

Auf Teneriffa ist gestern Freitag ein Schiff mit 99 illegalen afrikanischen Immigranten angekommen. Das "cayuco" ist einige Meilen vor der Insel entdeckt und von der Küstenwache in den Hafen von Los Cristianos gebracht worden. Unter den 99 Flüchtlingen befanden sich mehrere Minderjährige.


In Maspalomas beginnt heute das 12. Internationale Tanzfestival 12Masdanza. Die Eröffnungsvorstellung findet um 20.30 Uhr im Kulturzentrum in San Fernando statt, die Bürgermeisterin der Gemeinde Mari Pino Torres, wird das Festival gemeinsam mit der kanarischen Kulturministerin und der Direktorin des Festivals eröffnen. Im Rahmen von 12Masdanza treffen sich Künstler aus 140 Ländern in Maspalomas.


Die Gemeinde San Bartolome de Tirajana hat die vorübergehende Schießung von 2 Strandabschnitten angekündigt. Die Strände El Cochino in Playa del Ingles und Meloneras werden wegen Reinigungsarbeiten vorübergehend gesperrt. Die Sperre von El Cochino beginnt am Montag, 22. Oktober und dauert voraussichtlich bis März 2008 an, der komplette Strandabschnitt wird hier erneuert. Die Playa Meloneras wird zwischen dem 24. und 27 Oktober gesperrt.

 
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updated am: Freitag, 19.10.2007 09:17
Nachrichten vom 19. Oktober

Die Betreiberfirma der Clinica San Roque Meloneras hat gestern auf das Urteil des Obersten Gerichtshof der Kanaren reagiert. Das Gericht hatte am Mittwoch befunden, dass die Ausschreibung auf Grund der die heutigen Betreiber den Zuschlag für den Klinikbau erhalten haben, wegen eines Formfehlers nicht rechtskräftig ist. Mario Rodriguez, Sprecher der Clinica San Roque Meloneras, hat gestern versichert, dass sich am Service der Klinik bis auf weiteres nichts ändern wird, die Klinikbetreiber werden versuchen, mit der Gemeinde San Bartolome de Tirajana Gespräche aufzunehmen. Die Gemeinde San Bartolome de Tirajana hat ebenfalls Stellung genommen und erklärt: man werde das Urteil prüfen.


Die Staatsanwaltschaft prüft jetzt den Vorfall an der defekten Ölleitung vom vergangenen Wochenende. Am Sonntag war eine Leitung der Unelco gerissen, mehrere hundert Liter Treibstoff sind dabei ausgetreten und ins Meer gelaufen. Die Umweltorganisation Ben Magec hat schwere Vorwürfe gegen die Betreiberfirma DISA erhoben. Lt. einem Bericht von Ben Magec sollen die Leitungen während der letzten 4 Jahre nicht mehr überprüft worden sein. Die Staatsanwaltschaft wird diese Vorwürfe jetzt untersuchen, sollte sich herausstellen, dass der Bericht von Ben Magec stimmt, müssen die Verantwortlichen mit Haftstrafen von bis zu 4 Jahren rechnen.


In Maspalomas beginnt am Wochenende ein Internationaler Kongress über Meeresentsalzungsanlagen. 1.300 Experten aus mehr als 70 Ländern werden erwartet, darunter hochrangige Minister aus afrikanischen Ländern und den Arabischen Emiraten. Gran Canaria hat in punkto Meeresentsalzung quasi auch eine Vorreiterrolle. Bereits seit den 70er Jahren wird hier Meerwasser entsalzt, die Technik war damals revolutionär und gehört heute noch zu einer der energie- und umweltfreundlichsten Methoden. Der Kongress beginnt am Sonntag und wir bis kommenden Freitag andauern.


Die Kanaren werden vom Klimawandel - zumindest in den kommenden 15 Jahren weitgehend verschont bleiben. Das belegt jetzt eine Studie, die vom spanischen Umweltministerium in Auftrag gegeben wurde. Demnach sind auf den Kanaren die geringsten Veränderungen zu verzeichnen, die Temperaturen sollen in den nächsten 15 Jahren um maximal 1 Grad Celsius ansteigen, von verstärkten Unwetter- und Trockenphasen, wie sie am spanischen Festland erwartet werden, sollen die Inseln weiterhin verschont bleiben. Zunehmen könnte auf den Inseln allerdings die Gefahr von Wirbelstürmen.


25.000 Professoren auf den Kanarischen Inseln werden heute streiken. Das haben die Gewerkschaften am Mittwoch angekündigt. Die Professoren versuchen seit Monaten mit dem zuständigen Unterrichtsministerium eine Anpassung ihrer Gehälter an spanisches Niveau auszuhandeln, bisher aber ohne Erfolg. Ein Professor auf den Kanaren verdient im Durchschnitt um 400 Euro/Monat weniger als sein Kollege am spanischen Festland, obwohl die gleichen Anforderungen an Ausbildungsstandard und Arbeitsleistung gefordert werden. Sollten die Verantwortlichen im Ministerium auf den heutigen Streik nicht reagieren, planen die Gewerkschaften weitere Protestaktionen für den 9. November.


In Las Palmas de Gran Canaria ist gestern ein Mann wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses festgenommen worden. Der 28jährige hat in den vergangenen 10 Jahren immer wieder falsche Bombendrohungen ausgegeben und damit die Beamten in Einsatzbereitschaft versetzt und hohe Kosten und Aufregung verursacht. Bereits 1997 hat der Mann eine Autobombe an der Plaza Santa Catalina bei der Stadtverwaltung angekündigt, der Platz musste komplett geräumt und abgeriegelt werden, Bombenexperten und Feuerwehrleute wurden eingesetzt. Und so hat sich das Spiel insgesamt 9 Mal wiederholt, immer wieder drohte der Unbekannte mit Bomben in Kaufhäusern und öffentlichen Plätzen. Gestern schließlich gelang der Polizei die Festnahme, der Mann ist geständig, sein Motiv aber völlig unklar.

 
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updated am: Donnerstag, 18.10.2007 09:35
Nachrichten vom 18. Oktober

2 spanische Soldaten sind gestern bei einem Autounfall im Kosovo ums Leben gekommen, einer von ihnen stammt aus Teneriffa. Die beiden Männer sind bei einem Verkehrsunfall in der Nähe des spanischen Lagers getötet worden, die genauen Unfallumstände sind unklar. Die Leichname der Soldaten sind gestern vom Kosovo aus nach Madrid geflogen worden, gestern Abend ist die Leiche des 34jährigen Soldaten aus Teneriffa auf die Insel überstellt worden. Die spanische Armee ist seit 1999 im Kosovo stationiert, seit Beginn des Einsatzes sind dort 10 spanische Soldaten und 3 Polizeibeamte ums Leben gekommen.


Auf Fuerteventura ist Anfang der Woche ein Arbeiter eines Subunternehmens der Unelco-Endesa bei einem Stromunfall ums Leben gekommen. Der Techniker sollte eine Stromleitung überprüfen und ist dabei durch einen Stromschlag getötet worden. Die Gewerkschaft Comisiones Obreras hat die Unelco gestern aufgefordert, eine Sicherheitsprüfung zuzulassen um das Risiko der Techniker einzudämmen. Seit Jahresbeginn sind 5 Techniker bei ähnlichen Unfällen teilweise schwer verletzt worden.


Der Oberste Gerichtshof der Kanaren hat gestern die Vereinbarung zwischen der Gemeinde San Bartolome de Tirajana und den Betreibern der Clinica Meloneras nachträglich für ungültig erklärt. Der Grund dafür ist ein Formfehler in der Nachbearbeitung der Ausschreibung. Dass die heutigen Betreiber den Zuschlag schlussendlich erhalten haben, ist deshalb nicht ganz "legal". Die Gemeinde San Bartolome de Tirajana ist aufgefordert, die Ausschreibungsbearbeitung nochmals zu prüfen und einen Bericht vorzulegen, an der Lizenz für die Clinica Meloneras wird das nichts ändern, die anderen Bewerber haben mit diesem Urteil allerdings die Möglichkeit zivilrechtlich gegen die Gemeinde zu klagen.


Paulino Rivero, der Präsident der Kanarischen Regierung, hat gestern eine neue Verhandlung über Einwanderungsbeschränkungen für die Kanarischen Inseln angekündigt. Rivero hält eine Beschränkung der Zuwanderung für unausweichlich, der Lebensstandard der Bevölkerung sei wegen der rasch steigenden Bevölkerungszahlen bedroht. Die Versorgung - sowohl mit Lebensmitteln aber auch mit Energie - wird dadurch langfristig schwieriger und damit teurer werden, so Rivero. Wie genau sich die Coalicion Canaria diese Zuwanderungsbeschränkungen vorstellt, hat Paulino Rivero bisher nicht erklärt.


Ricardo Melchior, der Vorsitzende der Inselregierung Teneriffas, hat gestern den kanarischen Wetterdienst kritisiert und das zuständige Ministerium der kanarischen Regierung aufgefordert, zu handeln. Grund sind die fortwährenden "Irrtümer" der Meteorologen. So ist zum Beispiel für den letzten Freitag eine Unwetterwarnung ausgegeben worden, in der vor starken Regenfällen und Stürmen auf Teneriffa gewarnt wurde, am Freitag schließlich war der Himmel über Teneriffa blau und es fiel kein Tropfen Regen. Solche Prognosen sind für den Vorsitzenden der Inselregierung untragbar, vor allem wenn das Meteorologische Institut - wie im Fall vor zwei Jahren - einen Wirbelsturm wie Delta dabei komplett "übersieht".


In Las Palmas findet am Wochenende der Parteitag der PSC, der Partido Socialista de Canarias, statt. Im Rahmen des Parteitags wird der neue Vorsitzende gewählt, und der wird mit ziemlicher Sicherheit Juan Fernando Lopez Aguilar heißen. Der ehemalige Minister des Kabinetts Zapatero ist der aussichtsreichste Kandidat und er erhält starke Unterstützung: Jose Luis Rodriguez Zapatero wird am Sonntag als Ehrengast erwartet. Eröffnet wird der Parteitag am Samstag vom Generalsekretär der Sozialistischen Partei Spaniens, Jorge Blanco.

 
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updated am: Mittwoch, 17.10.2007 09:18
Nachrichten vom 17. Oktober

Auf Teneriffa ist gestern ein Mann im Zusammenhang in einem Mordfall vom vergangenen Sonntag festgenommen worden. Er wird beschuldigt, seine Frau, eine 53jährige Deutsche, im gemeinsamen Apartment in Abades erschossen zu haben. Die Leiche der Frau ist am Sonntag früh aufgefunden worden, die Frau wurde mit zwei Schüssen getötet. Bei einer Hausdurchsuchung gestern fand die Polizei mehrere Schusswaffen, darunter auch die vermeintliche Tatwaffe. Der 54jährige Mann leugnet die Tat.


161 illegale afrikanische Immigranten sind gestern auf der Insel La Palma angekommen. Die Küstenwache hat das "cayuco" mehrere Meilen südlich der Insel entdeckt und in den Hafen von Tazacorte gebracht. Unter den Flüchtlingen befinden sich lt. ersten Angaben 8 Minderjährige.


In Las Palmas ist gestern ein Polizeibeamter wegen der sexuellen Nötigung an einer Gefangenen verurteilt worden. Der Mann wurde vom Gericht für schuldig befunden, die Frau während einer Vernehmung "begrapscht" zu haben. Der Vorfall ereignete sich bereits im Juli 2005. Die Frau, die derzeit in Salto del Negro eine Haftstrafe absitzt, hat geklagt - und gewonnen. Der 52jährige Beamte wurde zu einer Schadenersatzzahlung und einer bedingten Haftstrafe von 12 Monaten verurteilt.


Die Kanarische Regierung hat gestern eine Sonderzahlung für den Wiederaufbau des Palmitos Park genehmigt. Die Regierung will sich an den Bauarbeiten mit 1 Million Euro beteiligen. Als Grund für die Zahlung nannte ein Regierungssprecher die enorme Wichtigkeit des Parks für den Tourismus des Inselsüdens


Die Arbeiten an der neuen Autobahnauffahrt Lomo Maspalomas werden in wenigen Wochen fertig gestellt. Das hat gestern ein Sprecher der Baufirma Lopesan angekündigt. Die Baufirma rechnet mit einer Fertigstellung innerhalb von 4 Wochen und einer Freigabe der neuen Ausfahrt noch vor dem Jahresende.


Der diesjährige Friedensnobelpreisträger Al Gore hat gestern den Vertreter seiner Klimaschutzkampagne für Spanien vorgestellt: es handelt sich um Juan Verde, ein Geschäftsmann aus Gran Canaria. Verde wird das so genannte "Climate Project in Spain" leiten, d.h. die Menschen in Spanien über Klimawandel und dessen Folgen aufklären bzw. an Klimaschutzmaßnahmen zu arbeiten.

 
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updated am: Dienstag, 16.10.2007 09:44
Nachrichten vom 16. Oktober

Auf Lanzarote ist gestern ein Taucher ums Leben gekommen. Der 45jährige Mann war vor einem Strand bei Tias zu einem Tauchgang aufgebrochen, Fischer entdeckten am Vormittag seine Leiche. Die Todesursache ist bislang unklar, die Ausrüstung des Tauchers war lt. ersten Angaben der Polizei in Ordnung.


In Las Palmas ist in der Nacht zum Montag eine Frau von ihrem Mann niedergestochen und schwer verletzt worden. Nachbarn hatten den Streit zwischen den Eheleuten gehört und die Polizei verständigt, die Beamten fanden die Frau schwer verletzt vor, der Mann stand mit einem Küchenmesser vor seinem Opfer. Lt. Angaben der Polizei ist der 37jährige Täter polizeibekannt, er gilt als gewalttätig.


In einem Hotel an der Costa Teguise auf Lanzarote ist gestern ein Feuer ausgebrochen. Die Gäste des Hotels Occidental Oasis mussten vorübergehend evakuiert werden, 2 Personen erlitten leichte Rauchgasvergiftungen, sie wurden ins Krankenhaus von Arrecife gebracht. Lt. Angaben der Feuerwehr ist das Feuer in einem Wirtschaftsraum im 4. Stock des Hauses ausgebrochen, vermutlich wegen eines Kurzschlusses. Der Sachschaden am Hotel konnte gering gehalten werden, die Gäste haben ihre Zimmer bereits wieder bezogen.


Der Ölteppich vor Las Palmas ist unter Kontrolle, das bestätigte gestern der Sicherheitsbeauftragte der Kanarischen Regierung, Jose Segura, im Rahmen einer Pressekonferenz. Am Sonntag ist von einer Ölleitung der Unelco Treibstoff ausgetreten, ein rund 600 m2 großer Ölteppich hatte sich daraufhin am Küstenabschnitt Bocabarranco gebildet. Experten der Disa konnten das Leck schließen und die ölige Substanz von der Wasseroberfläche absaugen. Der Küstenabschnitt wird voraussichtlich Ende der Woche wieder freigegeben.


Die Mobilfunkanbieter Movistar, Orange und Vodafone sind ins Zielkreuz der Kartellkommission geraten. Die Kommission hat heute eine Prüfung angeordnet, es besteht der Verdacht auf Preisabsprachen zwischen den drei Unternehmen. Grund für den Verdacht ist eine Erhöhung der Gebühren und eine "Anpassung" an die jeweils anderen Unternehmen, seit dem 1. März 2007. Wenn sich der Verdacht bestätigt, droht den Unternehmen eine Klage und ein Schadenersatzforderung von bis zu 10 % des Jahresumsatzes.


Das Projekt für den Ausbau des Flughafens Gando steht und soll jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Der Vorsitzende der Inselregierung Gran Canarias, Jose Miguel Perez, hat gestern den Abschluss des Projektes bekannt gegeben. Auf der kommenden "Feria de Canarias", die von 21. bis 25. November am Messegelände in Las Palmas stattfindet, wird das Projekt mit allen Details präsentiert, so Perez.

 
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updated am: Montag, 15.10.2007 09:36
Nachrichten vom 15. Oktober

Mehr als 100 illegale afrikanische Immigranten haben am Wochenende die Kanaren erreicht. Auf Fuerteventura ist am Sonntag früh eine "patera" mit 19 Flüchtlingen angekommen. Die Menschen stammen aus Mauretanien, 16 von ihnen sind noch minderjährig. Weitere 90 Flüchtlinge sind in ihrem "cayuco" 14 Meilen vor der Küste Teneriffas aufgegriffen worden. Das Flüchtlingsschiff ist in den Hafen von Los Cristianos gebracht worden, die Flüchtlinge an Bord dieses Schiffes stammen aus Gambia.


In Las Palmas de Gran Canaria ist ein 62jähriger Mann am Samstag von seinem Neffen getötet worden. Der Mann wurde mit einem Hammer erschlagen, der Neffe stellte sich daraufhin selbst der Polizei. Bei seiner Vernehmung gab der 30jährige an, in Notwehr gehandelt zu haben. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.


Bei einem Motorradunfall bei Tafira ist am Sonntagnachmittag ein junger Motorradfahrer schwer verletzt worden. Der 25jährige hat lt. Angaben der Polizei in einer langgezogenen Kurve die Kontrolle über das Motorrad verloren. Bei dem Sturz erlitt er schwere Verletzungen.


Ein Riss in einer Treibstoffleitung der Unelco hat gestern früh für Alarm am Küstenstreifen von Bocabarranco in der Hauptstadt Las Palmas gesorgt. Einige hundert Liter Treibstoff waren ausgetreten, vor der Küste hatte sich ein Ölteppich von ca. 300 m Länge gebildet. Glück im Unglück bezeichneten die Experten der Disa, dass der Zwischenfall während der Flutzeit passiert ist, so konnte vermieden werden, dass das Öl weiter aufs Meer hinaustreibt. Experten der Ölfirma Disa waren bis in die Nachmittagsstunden mit der Reinigung des Küstenstreifens beschäftigt, der Zugang von Bocabarranco bleibt auch für die kommenden Tage gesperrt.


Mehr als 800 Muslime haben am Freitag in Vecindario das Ende des Ramadans gefeiert. Die Feierlichkeiten haben in einem Zelt stattgefunden, das von der Gemeinde zur Verfügung gestellt wurde. In der Gemeinde Santa Lucia gibt es eine der größten muslimischen Gemeinde Gran Canarias, sie zählt derzeit knapp 2.000 Mitglieder. Vertreter der Muslime haben immer wieder geklagt, dass das Gemeindezentrum für solche Feierlichkeiten zu klein ist, die Gemeinde hat reagiert und ein Zelt aufstellen lassen.


Die Kanaren gehören weiterhin zu jenen Regionen in Spanien mit den niedrigsten Einkommen. In einer aktuellen Statistik des Finanzministeriums liegen die Inseln an drittletzter Stelle, nur in Extremadura und Murcia verdienen die Menschen im Schnitt weniger als auf den Kanaren. Besorgniserregend finden die Experten den Umstand, dass 65,8 % aller Beschäftigten auf den Kanaren unter 1.000 Euro brutto verdienen. Die höchsten Einkommen werden Spanienweit in Madrid verzeichnet.

 
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updated am: Donnerstag, 11.10.2007 08:54
Nachrichten vom 11. Oktober

Das meteorologische Institut hat für morgen Freitag eine Unwetterwarnung für Teneriffa ausgesprochen. Bereits in der kommenden Nacht werden starke Regenfälle erwartet, die bis Samstag anhalten sollen. Die Sturmfront wird vor allem Teneriffa betreffen, Ausläufer sind auf den westlichen Inseln La Palma und El Hierro zu erwarten, so die Meteorologen.


In Las Palmas ist gestern jener Mann verurteilt worden, der im November 2005 seine Frau vor den Augen der beiden Kinder niedergestochen und getötet hatte. Der Mann wurde zu einer Haft von 20 Jahren in einer psychiatrischen Anstalt verurteilt, er hatte bereits vor der Tat mehrere Monate in einer psychiatrischen Einrichtung verbracht. Der 45-jährige Mann hat seine Frau im Streit erstochen, die beiden Kinder, damals 6 und 11 Jahren alt, waren Zeugen.


Das Tourismusministerium hat den Start einer großen Werbeaktion für das Urlaubsziel Canarias bekannt gegeben. Ab sofort sollen die Inseln massiv in 12 europäischen Ländern beworben werden, die Aktion reicht von Plakataktionen bis hin zu Internetwerbung und soll rund 5 Millionen Euro kosten.


Eine Reform des Autonomiestatuts der Kanaren wird weiter aufgeschoben. Die Verhandlungen über mögliche Reformen sind gestern im kanarischen Parlament abgebrochen und auf unbestimmte Zeit verschoben worden. Seit Monaten verhandeln die Parteien über einen einstimmigen Weg zu mehr Autonomie, die Meinungen und Vorschläge der Parteien seien aber zum derzeitigen Zeitpunkt zu unterschiedlich, heißt es aus der kanarischen Regierung.


Die Umweltbehörde Gran Canarias plant eine Fußgängerbrücke an den Dünen von Maspalomas. Damit soll der Zugang beschränkt und das heikle Dünengebiet besser geschützt werden. Auf die Details haben sich gestern Vertreter der Inselregierung mit den Verantwortlichen der Küstenbehörde Costas geeinigt. Jose Miguel Perez, der Vorsitzende der Inselregierung erklärte in einer Pressekonferenz die Details des Projektes, die Ausschreibung für den Bau der Fußgängerbrücke soll noch vor dem Jahresende erfolgen.


Das geplante Projekt des Ausbaus der Nordverbindung ist gestern vom Tribunal Superior de Justicia de Canarias gestoppt worden. Anrainer hatten gegen die Pläne der Regierung, die Strassen auf mindestens 2 Fahrspuren zu erweitern geklagt, sie befürchten starke Lärm- und Geruchsbelästigung und eine Einschränkung der Qualität ihrer Wohngebiete. Der oberste Gerichtshof hat das Projekt zur Überprüfung vorläufig einstellen lassen.


Kinder zwischen 7 und 8 Jahren haben ab 2008 Anspruch auf eine Gratis-Behandlung beim Zahnarzt. Das gab das spanische Gesundheitsministerium gestern bekannt. Die Maßnahme ist ein erster Schritt zur geplanten Gesundheitsreform, bis zum Jahr 2012 soll die kostenlose Behandlung auf Kinder von 7 bis 15 Jahren ausgeweitet werden.

 
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updated am: Mittwoch, 10.10.2007 08:02
Nachrichten 10. Oktober

Auf der Küstenstraße GC 500 bei Amadores ist in der Nacht zum Dienstag ein junger Mann schwer verletzt worden. Der 22jährige hatte die Strasse überquert, und ist dabei von einem Linienbus erfasst worden. Der Bus hat den Verletzten fast 40 m lang mitgeschleppt, der Busfahrer hat den dunkel gekleideten Mann an der unübersichtlichen Strasse nicht gesehen. Der 22jährige wurde schwer verletzt mit dem Rettungshelikopter ins Hospital Insular gebracht.


In der Hauptstadt Las Palmas ist ein gestern Motorradfahrer tödlich verunglückt, der Beifahrer wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Der Unfall ereignete sich in der Calle Naval, der Motorradfahrer hatte die Kontrolle über das Motorrad verloren und war gegen ein parkendes Fahrzeug gestoßen.


Auf Fuerteventura ist ein 19jähriger Mann bei einem Unfall mit einem Quad schwer verletzt worden. Der Unfall geschah in der Nacht zum Dienstag an der Costa Calma. Der Fahrer ist aus bisher ungeklärter Ursache mit seinem Quad von der Fahrbahn abgekommen und einen Hang hinabgestürzt. Der 19jährige wurde schwer verletzt.


Bei einem Jagdunfall ist am Montagvormittag ein junger Mann in Fataga tödlich verunglückt. Der 24jährige ist in den frühen Morgenstunden mit einer Gruppe Freunden zur Hasenjagd aufgebrochen, die Freunde hatten ihn bald aus den Augen verloren. Erst nach stundenlanger Suche konnte die Leiche des 24jährigen gefunden werden. Lt. Angaben der Polizei ist er vermutlich an einem Hang abgerutscht und ca. 70 m in die Tiefe gestürzt.


Kritik von allen politischen Seiten gibt es am kanarischen Regierungschef Paulino Rivero. Der hat am Wochenende gegenüber der Presse erklärt, die Kanaren erwarten für 2008 eine Wirtschaftskrise. Rivero machte diese Aussage im Zusammenhang mit einer Ankündigung über ein Treffen hochrangiger Wirtschaftsfachleute am kommenden Wochenende auf Fuerteventura. Rivero meinte, dass die Folgen der Immobilienkrise in Amerika im kommenden Jahr auch deutlich auf den Inseln zu spüren sein werden, schon jetzt haben Banken Schwierigkeiten, die stark angestiegenen Hypothekenraten von ihren Kunden einzutreiben, die Krise auf dem Finanzmarkt könnte langfristig die gesamte Wirtschaft angreifen.


Am Dienstagvormittag ist in Maspalomas das Programm des Festivals 12Masdanza vorgestellt worden. Die Bürgermeisterin der Gemeinde, Mari Pino Torres, der Kulturstadtrat und der Direktor des Festivals waren sich einig, dass 12Masdanza die spektakulärste Ausgabe des Tanzfestivals werden wird. 200 Bewerbungen wurden eingereicht, eine Jury hat 21 Teilnehmer aus 14 Ländern ausgewählt, darunter erstmals Teilnehmer aus der Ukraine und aus Südkorea. Das Tanzfestival beginnt am 20. Oktober und dauert bis zum 27. Oktober.

 
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updated am: Dienstag, 09.10.2007 09:52
Nachrichten vom 9. Oktober 2007


Verärgerung bei den Verbrauchern: nach einem satten Anstieg der Energiepreise und der Preise für frisches Obst und Gemüse ist jetzt auch der Preis für des Canarios liebstes Lebensmittel gestiegen: das Brot. Das 110 Gramm Brötchen kostet ab sofort anstatt 30 gleich 40 Cents, die Industrie verteidigt die Preiserhöhungen mit höheren Energie- und Lohnkosten, immerhin sind die Brotpreise in den letzten 5 Jahren unverändert geblieben.



Mehr Schulen auf den Kanaren fordert die zuständige Ministerin für Bildung und Kultur der kanarischen Regierung, Milagros Luis Brito. Ein Projekt sieht den Neubau von 42 Schulen vor, vor allem in den neuen Ballungszentren fehlt es an Schulplätzen. Auf Gran Canaria sind dabei vor allem Las Palmas, Vecindario und Agaete betroffen, die meisten Schulplätze auf den Kanaren fehlen auf der Insel Fuerteventura. Die Ministerin plant außerdem eine Modernisierung der bestehenden Einrichtungen. Die Bildungsstätten sollen moderner und schülerfreundlicher werden, neue Technologien sollen vermehrt eingesetzt und im Unterricht genutzt werden, das Sport- und Freizeitangebot soll erweitert werden.



Die gemeinsame Arbeit mit Marroko im Rahmen der Bekämpfung des Flüchtlingsstroms scheint erste Früchte zu tragen. Erst am vergangenen Wochenende haben die marokkanischen Behörden wieder 223 Flüchtlinge festgenommen und an der Ausreise in Richtung der Kanaren verhindert. Die Emigranten kommen aus Mali, Gambia und dem Senegal und werden in den kommenden Tagen in ihre Länder zurückgebracht. Die spanische Regierung hat den Einsatz der Marokkaner gelobt, nach Jahren des Zusehens haben diese in den vergangenen Wochen und Monaten die Kontrollen an den eigenen Küsten verstärkt und auch aktiv gegen den Flüchtlingsstrom agiert.



Keine positiven Umfragewerte hat derzeit die Gemeinderegierung von San Bartolome de Tirajana. Eine Umfrage der Online-Zeitung maspalomasahora.com zeigt, dass 67 % der Befragten mit der aktuellen Regierungsmannschaft unter Bürgermeisterin Mari Pino Torres unzufrieden sind. Nur 21 % befinden die Arbeit des Regierungsteams für gut, 11 % für durchschnittlich. Die Hauptkritikpunkte: es tut sich nichts! Die Touristegebiete werden vernachlässigt, das Kulturprogramm - bis auf ein oder zwei Festivals pro Jahr - ist komplett eingeschlafen.



Die Coalicion Canaria sorgt mit einer neuen Forderung wieder für Aufsehen. Der zuständige Minister für Arbeit der kanarischen Regierung, Jorge Rodriguez, will den Arbeitsmarkt für Zuwanderer weiter einschränken. Konkret fordert der Minister eine gesetzliche Regelung, die Arbeitslose, die seit mindestestens 3 oder mehr Jahren auf den Inseln leben, bei der Einstellung bevorzugt. Grund für die Forderung ist lt. Rodriguez die massive Zuwanderung auf den kanarischen Arbeitsmarkt, u.a. aus Billiglohnländern. Die Forderung ist innerhalb der Regierung umstritten. Auf den Kanaren liegt die Arbeitslosigkeit derzeit bei 9,7 %, 2 Prozentpunkte über dem spanischen Durchschnitt.



Ein Streik der Treibstoff-Zulieferfirmen sorgt derzeit für Verzögerungen am Flughafen Gran Canarias. Die Tankwagen kommen nur vereinzelt oder mit großer Verspätung an, viele Maschinen sind gestern dadurch stundenlang liegengeblieben. Vertreter der AENA werden sich heute mit den betroffenen Unternehmen treffen und versuchen, im Zuge von Gesprächen zu einer Einigung zu kommen.
 
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updated am: Montag, 08.10.2007 09:12
Nachrichten vom 8. Oktober

Im Rahmen der Ermittlungen rund um das Verschwinden der jungen Sara bittet die Polizei jetzt die amerikanischen Behörden um Amtshilfe. Konkret geht es um die Überprüfung der Internet-Messenger-Kontakte von Sara. Die Polizei will die rund 300 Kontakte prüfen und erhofft sich dadurch neue Erkenntnisse. Die damals 14-jährige Sara Morales ist im Juli 2006 in Las Palmas de Gran Canaria auf dem Weg in ein Einkaufszentrum spurlos verschwunden. Durch die Prüfung der Messenger-Kontakte erhofft sich die Polizei Hinweise über eine mögliche Verabredung.


Im Hafenbecken des Puerto de la Luz in Las Palmas ist gestern eine männliche Leiche gefunden worden. Lt. ersten Angaben der Polizei handelt es sich um einen ca. 40-jährigen weißen Mann, die Identität des Toten ist unklar. Die Ermittler vermuten, dass es sich um einen Seemann eines Frachtschiffs handeln könnte.


Am Freitag ist auf Lanzarote der Inhaber einer Baufirma von einem Mitarbeiter niedergestochen und schwer verletzt worden. Der 42-jährige Unternehmer hatte lt. Angaben von Zeugen Streit mit dem Mitarbeiter, dieser hatte daraufhin ein Messer gezogen und mehrmals auf seinen Chef eingestochen. Der Firmenchef erlitt lebensbedrohliche Verletzungen, sein Zustand ist lt. Angaben der Ärzte "kritisch".


4 Menschen sind bei einem Autounfall am frühen Sonntagmorgen schwer verletzt worden. Der Unfall ereignete sich im Süden Gran Canarias, auf der GC-500, in Höhe von Aguila Playa. Ein mit 4 Personen besetztes Auto ist aus bisher ungeklärter Ursache von der Strasse abgekommen und eine ca. 5 m hohe Böschung hinabgestürzt. Der Fahrer des Wagens musste von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug geborgen werden, alle 4 Insassen wurden zum Teil schwer verletzt.


Frischer Fisch darf nur mehr in den speziell dafür vorgesehenen Einrichtungen verkauft werden, d.h. in den Cofradías oder in Fischgeschäften. Der Verkauf auf der Straße oder direkt vom Fischerboot ist damit ab sofort illegal. Das teilte ein Sprecher des zuständigen Ministeriums für Landwirtschaft und Fischfang am Freitag in Las Palmas mit. Der Straßenverkauf von frischem Fisch ist auf den Inseln sehr beliebt, die meisten Verkäufe bleiben allerdings unversteuert und entsprechen nicht den hygienischen Bestimmungen, lautet die offizielle Erklärung.


Die Vertreter des Tourismusgeschäfts auf den Kanaren sehen den bevorstehenden Winter durchaus positiv. Das belegt eine Umfrage, die anlässlich des Welttourismustages am vergangenen Freitag veröffentlicht wurde. Demnach sind die Buchungszahlen bisher sehr gut, viele Hoteliers, vor allem auf Gran Canaria und Fuerteventura, rechnen mit starken Buchungszuwächsen.


Am Freitagabend sind in Maspalomas die diesjährigen Auszeichnungen für besondere Verdienste im Tourismus vergeben worden. Die Preisträger 2007 sind Jose Juan Cruz Cabrera, Hoteldirektor und kreativer Gastronom, Estanislao Mañaricua Belacortu, Inhaber des Hotels Gloria Palace, und Benito Benitey, der Vorsitzende des Verbandes der Tourismusfachleute der Kanaren.

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